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Der Brite Tim Shaw wurde vor allem mit klassischer Musik groß. Die Erlernen des Violinenspiels im Kindesalter und die Beschäftigung mit – der eher dunklen Seiten – der Elektronik seit seinem zwölften Lebensjahr sind in seiner Musik, die er als Tim Exile veröffentlicht, maßgebend. Depeche Mode und »so wird Tim Exile der neue David Bowie«, wie die de:bug schrieb, kommen beim Hören als erstes in den Sinn. Kein Track gleicht dem anderen. Als einziger roter Faden ziehen sich Vocals, die an oben genannten Künstler erinnern, durch das mystische angehauchte Album. Die minimalen Beats und verzerrten Töne geben dem Klangkonstrukt einen avantgardistischen Charakter und lassen auf mehr hoffen. Ludwig Weileder |

