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Skateboardlegende Tommy Guerrero veröffentlicht nun schon seit einer kleinen Ewigkeit, zum Großteil instrumental gehaltene, gefällig vor sich hingroovende Coffeeshopsoundtracks mit lateinamerikanischem Einschlag. Sein 2006er Werk „From the soil to the soul“ macht da keine Ausnahme. Immer einen Zacken weniger raffiniert als Shadow, nie so dunkel wie Krush und weit weniger bösartig als Amon Tobin, treffen hier trippige Downtempobeats auf manchmal rockige, meistens aber akustische Gitarren und ab und an auch auf Lagerfeuerromantik verbreitende, spanische Vocals. In den ruhigen Passagen lässt sich „From the soil to the soul“ durchaus mit Prefuse’s Savath&Savalas Projekt vergleichen oder mit Four Tet auf Valium an Stelle von Acid. Nichts drängt sich hier auf, alles fließt angenehm in die Gehörgänge, ohne dass das tödliche Prädikat „Easy Listening“ vergeben werden müsste. F.Aigner ‘From the Soil to the Soul’ im HHV-Shop |

