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Whomadewho

»The Plot«

Viel hat sich nicht verändert im Kosmos des dänischen Trios. Klar, die Fanbase ist größer geworden und mit Hot Chip oder Josh Homme hat man prominente Fürsprecher gewonnen. Aber auch auf Album Nr. 2 bleiben die Kopenhagener ihren Prinzipien treu. Diese lassen sowohl dickeirige Rock-Posen als auch discoide Basslines und fidele Indie-Feierei zu.
Besonders gut sind WhoMadeWho immer dann, wenn sie sich wavigen New Order-Gesten hingeben, wie auf der ersten Single »TV Friend« oder die Gitarren nicht zu arg in den Vordergrund drängen, wie auf dem cyber-funkigen »Small Town City«. »This Train« ist dann passabler Wüstenrock mit einer gewissen Tendenz zur Redundanz. Mit »Motown Bizarre« und »Raveo« fügen sich zwei herrlich verspulte Instrumental-Intermezzi ein, die latent in Richtung Krautrock schielen. Dazwischen findet sich ärgerlicherweise einiges, das klingt wie James Murphy mit angezogener Handbremse. Wer sich insgeheim wünschte, die Queens Of The Stone Age nähmen eine Platte für DFA auf, ist hier richtig aufgehoben. Ich erfreue mich mehr an den begleitenden Remixes von Nôze und The Mole.

Florian Aigner

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