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»Vier Fäuste für ein Halleluja«
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Der Albumtitel darf durchaus wörtlich verstanden werden. Denn Olli Banjo und Jonesmann tun sich erneut zusammen, um zumindest lyrisch ordentlich Schellen zu verteilen. Wie hervorragend die beiden harmonieren, haben sie ja bereits etliche Male auf diversen Feature-Tracks bewiesen. Auf drängen der Fans machen sie nun auch endlich im Langspielformat gemeinsame Sache.
Von Benny Blanco, Roe Beardie, PhreQuincy, Sti und Lex Barkey amtlich zusammengezimmert, wuchtet sich die Frankfurt-Köln-Connection durch 16 Anspielstationen und macht dabei mächtig Rabatz. Zwischen technisch-versiertem Action-Rap (»Vögel«) und stilsicheren Flowabfahrten (»Ende und Amen«) mischt sich dabei auch immer wieder Tiefgründiges (»Mehr Tränen«), Sozialkritisches (»Columbine«) und Gehaltvolles (»Das Wesentliche«). Die Jungs geben ein dermaßen gutes Tag-Team ab, dass es fast schon als Jammer zu bezeichnen ist, die Beiden nicht permanent im Doppelpack durch den Gehörgang gejagt zu bekommen. Wenn Olli Rambo und der Über-Jones gemeinsam in den akustischen »Krieg« ziehen, dann ist für die Konkurrenz definitiv »Ende Gelände«. Bums, aus, Mickey Maus.
Daniel Schieferdecker
‘Vier Fäuste für ein Halleluja’ im HHV-Shop
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