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Gestartet ist das in Berlin beheimatete Quartett um Ex-Kings Of Convenience-Sänger Erlend Oye vor etwa drei Jahren als Electro-Projekt. Wie auch schon auf dem Vorgänger, ist auf »Rules« davon allerdings wenig bis gar nichts mehr geblieben, allenfalls die Funk-Basslines und der treibende, bisweilen housige Groove der Stücke erinnern noch vage daran. Ansonsten setzt man sich beim weißesten lebenden Jungen keine großartigen musikalischen Grenzen. Von Indiepoprock bis hin zu Acid-Jazz-mäßiger Relaxtheit reichen die Einflüsse. Über allem schweben die wundervoll melancholischen Vocals von Oye. Das könnte schrecklich beliebig klingen, tut es aber nicht. Oliversum |

