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Der begnadetste MC des Wu-Tang Clans veröffentlicht sein fünftes Soloalbum. Es sei gleich vorweggenommen: Auch dieses Album wird die Glanzzeiten des Wu-Tang Clans nicht wiederbeleben. Die Trackliste mit Gastbeiträgen von Masta Killa, RZA, True Master oder auch Justice Kareem ist nicht wirklich überraschend. Auch die Produzenten wie RZA, Bronze Nazareth, Mathematics und Arabian Night erstaunen nicht. Zwar habe ich beim Opener »Pencil« dann doch leise »Wu-Tang Clan ain´t nothing to f**k wit´« gesummt und auch die folgenden fünf, sechs Tracks entführen in die Jahre 1993 bis 1995, doch auch bei diesen erstklassigen Tracks wird an sich nichts Neues geboten. Dennoch ist das Album bis zur Hälfte richtig gut. Doch nachfolgend ist das Album bedeutend eintöniger und uninspirierter. Keiner der hinteren zehn Tracks will richtig zünden. Außer vielleicht »Paper Plane«, in dem recht unmissverständlich und amüsant 50 Cent und G-Unit gedisst werden. Daniel Brämer |

