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Das achte Album von Ludacris fällt zunächst durch eine Vielzahl von Gastauftritten auf. Auf 14 Songs kommen hier 18 Features, darunter T.I., T-Pain, The Game, Rick Ross, Jamie Foxx, Lil Wayne, Nas, Jay-Z, Spike Lee und Common. Normalerweise ist bei einer solchen Gästeliste die Gefahr groß, sich die Butter vom Brot nehmen zu lassen. Doch nicht hier! Bis auf Weezy schafft es keiner dieser Hochkaräter dem 31-jährigen Ludacris die Show zu stehlen, allerhöchstens etwas Entfaltungsspielraum. Insgesamt ist die Qualität der Tracks sehr hoch. Der Rapper aus dem Staate Illinois beweist hier, auf einer thematischen Bandbreite von persönlich gehaltenen Meinungsbekundungen über das Game, über allumfassende Selbstüberhöhung und käsige Thementracks, bis hin zu astreinen Storytellern, einmal mehr, dass er immer noch einer der besten Lyricists und Spitter der Welt ist, mit einer von Album zu Album immer eindrucksvoller werdenden Delivery. So wie er, können es wirklich nur ganz Wenige. Ein wirklich sehr gutes Album. Mehr als der Stand der Kunst. Georg Rackow ‘Theatre of the Mind’ im HHV-Shop |

