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Distance

»Repercussions«

Wie schon beim Vorgänger “My Demons” liegen die Schwerpunkte, ganz dem Wortlaut entsprechend in tiefen, derben Basslines. Schwere, getragene Basswände, selten unterbrochen, doch wieder mit genrefremden Einflüssen versehen, beleuchten eine Zwischenwelt.
Zwischen Dancefloor-Stompern und sphärischen Kunstgriffen ist auch dieses Album kein reines Tanzflächen-fähiges Sammelsurium, oft durchzogen von raumöffnenden Klängen. Teilweise sogar an Dj Shadow erinnernd, vor allem der Track “Present Days” gehört in diese Kategorie. Andere wie das Metal-infizierte “Headstrung” klingen dagegen sehr präsent und aggressiver. Mit dem wieder völlig anders klingenden “Feel Me” zeigt sich Greg Sanders, alias Distance, von einer technoideren Seite, repetetive Gelassenheit ist die Stärke des zu den tanzbaren Stücken zählenden Tracks. “Koncrete” röhrt uns dann den Rusko und Caspa nach.
Jeder wird also etwas in diesem Album finden. Für Dubber und Stepper und alle die tiefe, fiese Bässe mögen. Can your speakers stand it?

Daniel von der Vring

‘Repercussions’ im HHV-Shop