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Im Vorfeld zur Veröffentlichung des neuen Albums gelang es Curse bereits einige Aufmerksamkeit zu generieren. Grund war die Neuauflage des Westernhagen-Gassenhauers »Freiheit«, bei der Marius selbst mitarbeitete und das Ganze als Weiterentwicklung des ursprünglichen Songs bezeichnete. Weiterhin wurde ein Feature mit Sachsens Rocktwens Silbermond angekündigt. So ließ sich bereits erahnen, dass dieses Album anders werden würde; anders als andere Rapalebn, anders als die bisherigen Werke von Curse.
Und doch ist es eine Art Fortsetzung des von Rapheads weitgehend verschmähten »Von innen nach außen«, da auch der fünfte Longplayer des gebürtigen Mindeners wieder musikalischer geworden ist. Unterstützt wurde der Wahl-Kölner dabei von Patrick Ahrend, der bereits »Und was ist jetzt« produzierte, aber auch seine Hausproduzenten Claud und Sashliq ließen sich nicht lumpen.
Curse behandelt in seinen Texten aktuelle Themen wie Babymisshandlung (»Lila«), erzeugt Bilder im Kopf, die stark an einen guten Kinofilm erinnern (»100 Jahre«) oder behandelt allgemeine Themen wie eben Freiheit. Dabei nähert er sich den Themen stets poetisch, und bleibt dennoch allgemein verständlich. Im Gegensatz zu »Von innen nach außen« zeigt sich Curse jedoch gereifter und sein Album präsentiert sich strukturierter.
Jan-Hendrik Mautsch
‘Freiheit’ im HHV-Shop
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