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Dass D-Flame mehr als 2 Jahre ins Land ziehen lassen hat, seit seinem letzten Release, kommt nicht von ungefähr. Er wurde mit einigen Problemen konfrontiert: Stress ist das Stichwort. Wobei es hier nicht um zeitliche, sondern um persönliche Probleme geht. Allen voran die Trennung von seiner Frau, die er selbst als Liebe seines Lebens bezeichnet.
Doch den Hörer erwartet kein negatives Album. Stattdessen hält D-Flame die Balance zwischen positiveren und nachdenklicheren Songs, ohne dass dabei eine Sorte überwiegt. Ein Gleichgewicht, wie es im richtigen Leben eben auch herrscht. Der Soundteppich wurde ihm dabei u.a. von Monroe, Phrequincy und den Beatgees gestrickt. Weiterhin sind die Spezializtz, Afrob und Samy Deluxe dabei, die sich alles sehr gut und mal von einer anderen eher dancehalllastigeren Seite zeigen.
Insgesamt hat D-Flame ein sehr melodiöses Album auf die Beine gestellt, indem er viele Refrains von verschiedenen Sängern hat einsingen lassen. Für den ein oder anderen ist dies vielleicht zu poppig, jedoch bilden diese einen guten Gegensatz zu D-Flames markanter, dunkler Stimme.
So ist es trotz des Titels „Stress“ und einigen deeperen Texten ein unbeschwertes, lockeres, oft auch Gute-Laune-Album geworden. Und wahrscheinlich ist das vom Frankfurter auch so beabsichtigt. Denn drüber reden ohne dabei die Lust am Leben zu verlieren, das ist immer noch die beste Medizin gegen Probleme jeglicher Art.
Jan-Hendrik Mautsch
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