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Kollegah

»Kollegah«

Nachdem Kollegah vor nicht mal einem Jahr mit seinem Debütalbum einige Lorbeeren und mit der 56 eine sehr ordentliche Chartplatzierung einfuhr, meldet sich der selbsternannte „Boss der Bosse“ nun mit seinem zweiten Album, das auf den schlichten Namen „Kollegah“ hört, zurück. Der Name begründet sich auf das Fehlen jeglicher Features, den Hörer erwartet also Kollegah ungestreckt über die komplette Spielzeit.
Nachdem der Neu-Düsseldorfer auf seinem Debütalbum erstmals persönliche Töne von sich gab, die nach den 2 Vorgänger Mixtapes keiner erwartet hatte, hat er sich diesmal wieder zurückgenommen. Stattdessen präsentiert er neben den gewohnt hochkarätigen Punchlines, „die aus der Masse hervorstechen wie ein Plätzchenbäcker“ eine weitere neue Facette und zaubert eine Menge stimmiger Hooks aus dem Hut. Favorite Fans werden wissen, dass Felix Blume, wie Kollegah bürgerlich heißt sich das Ganze von seinem Selfmade Records Kollegen abgeschaut und es so geschafft hat mit „Kollegah“, nach dem doch eher düsteren Vorgänger „Alphagene“ ein Sommeralbum zu präsentieren. Leute, die Kollegahs Stimme bisher zu monoton fanden, werden die guten stimmigen Hooks etwas besänftigen, bei seiner Rapstimme könnte er jedoch trotzdem noch einiges herausholen, denn die ist meist doch noch sehr monoton.
Trotzdem ein gutes Album, aber vielleicht wird nach dem bei Album 1 persönliche Tracks und bei Album 2 stimmige Hooks verwendet wurden, bei Album 3 mehr Betonung in die Raps gelegt. Man darf gespannt sein.

Jan-Hendrik Mautsch

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