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Machines don't care

»Machines don't care«

Ein Hoch auf die elektronische Musik. Da werden All-Star Projekte nicht 14 Jahre vorher in die Welt hinausposaunt, nur um schließlich auf dem Mythosschrotthaufen zu landen. Von Sinden vor einigen Monaten angekündigt und jetzt bereits auf dem Plattenteller: das Fidget/Bassline-Monsterprojekt Machines don’t care, bestehend aus … eigentlich allem, was sich auf der Insel in den letzten Monaten und Jahren um übertrieben dicke Basslines jenseits der Dubstep-Szene verdient gemacht hat. Hervé, Sinden, Detboi, Drop the Lime, Fake Blood, Trevor Loveys, Toddla T, Affie Yusuf – einzig Schirmherr Dave Taylor aka Switch und die Nachwuchssensation Duke Dumont werden schmerzlich vermisst. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden: Teil 2 der Sause ist bereits fest eingeplant und Croydons Wobble-Institution Skream wurde bereits als Ergänzungsspieler akquiriert. Aber zurück zu Album Numero Uno. Das ist nicht weniger als eine Sensation für jene, die täglich ihre Dubsided 12“s pedantisch auf Staubreste untersuchen und cheesige Rave-Standards, theatralische Monsterdrops und Speed Garage gutheißen. Ach, was sag’ ich: für alle, die weder 3 mal pro Woche an ihrem Handicap arbeiten, noch Verbotene Liebe und Marienhof aufzeichnen. Einzig die sporadischen Ragga-Toastings hätte man sich schenken können, aber selbst die verlieren sich irgendwann in den markerschütternden, übermächtigen Basswellen. “Trouble on the floor“? – In der Tat.

Florian Aigner

‘Machines don’t care’ im HHV-Shop