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Infinite Livez vs. Stade

»Morgan Freeman´s psychedelic semen«

In Philip K. Dicks Buch »Ubik« wurden Menschen bar jeder Überlebenschance in ein Halbleben überführt, in dem nur ihr Bewusstsein herumgeistern konnte. Aufgrund der Übernahme der eigenen Gehirnfrequenzen durch stärker benachbarte Bewusstseins passierten dort komische Sachen. Städte verschwanden unversehens. Menschen veränderten sich vor den eigenen Augen. Ein Welt wie das surreale Flimmern des Asphalts an einem heißen Tag. Dicks Menschen selbst wussten nichts von ihrem Schicksal des kryonischen Schlafes. Sie glaubten ihren Illusionen. In diesen Machtkampf der Geister treten nun unser liebster »lactating man« Infinite Livez und die beiden Schweizwaliser Experimentalmusiker Stade und nehmen sich Stück für Stück dem Hirnzentrum an. Sie verschieben die Transmitter, besprühen die Nervenbahnen mit rutschiger Lysergsäure. Mit einem psychedelischen Hip Hop-Noir-Samenerguss des werten Morgan Freeman verzerren sie lachend die oberflächlichen Vorstellungen zu Hip-Hop. In geisterhaften Zeitlupenbewegungen umkreisen Stade Freak Jazz, Elektronicken und Avant-Hop. Infinite Livez singt, rappt, lallt im Halblicht des Deliriums. Das Bewusstsein im Angesicht der Fata Morgana wird an diese Realität glauben. Infinite Livez vs Stade sind einmal mehr frischer Sand in deiner Fresse.

Jens Pacholsky

‘Morgan Freeman´s psychedelic semen’ im HHV-Shop