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»Miss Pacman / Choo Choo«
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Shir Khans Label Exploited hat sich innerhalb von 18 Monaten vom Geheimtipp zur Semi-Institution für harten Electro, Booty Bass und Fidget House entwickelt. Busy P schwört auf Siriusmos “All the girls” Maxi, das ewige Wunderkind Surkin remixte Justine Electra und “We are all prostitutes” legte den Grundstein für den gegenwärtigen Crookers-Hype.
Die Nummern 08 und 09 im Labelkatalog gehören dem Leftfield E-Hopper RQM und der Berner Käsefondue-Connection Audioporno.
RQM lässt sich auf “Miss Pacman” durch ein angenehm plakatives Sample zum Räsonieren über allerhand Schweinkram verleiten. Noch elektrifizierter als mit seinem angestammten Arbeitskollegen The Tape geht es schon auf dem Original zur Sache, es sind aber besonders der hippelige Remix von Oliver $ und der Act yo Age-Bassline-Wonkathon, die mit ihren Ghetto/Fidget-Anleihen am meisten für zuckende Gliedmaßen sorgen.
Etwas anderes Terrain beackert Audioporno, dessen “Choo Choo” von den anderen großen Blogdarlings aus Italien, den Bloody Beetroots, in deren verzerrt-bollernden Trademark-Sound übersetzt wurde. Etwas subtiler nimmt sich auf der B-Seite Tacteel der Materie an. Die typischen Institubes Cut-Ups fehlen auch hier nicht, aber dennoch ist der Remix des Franzosen eher Kopfhörer- als Tanzflurfutter. Was grundsätzlich nicht verkehrt ist und demonstriert, dass im Hause Exploited weiterhin alles geht, was geil ist.
Florian Aigner
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‘Miss Pacman’ im HHV-Shop

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