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Dieser Sampler will die Entwicklung MC-basierter Musik in England aufzeigen, vor allem seine jamaikanischen Wurzeln. Und auch wenn amerikanischer Rap die Entwicklung in England beeinflusst hat, waren die Ausläufer der Karibik prägender. Die Style-Mutationen aus Reggae und US-Hip-Hop sind bekannt: Dancehall, Jungle, Drum’n’Bass, Hardcore, Garage, Grime oder Dubstep. Wichtig für alle Formen war die Entwicklung des Fast-Chat-Style, aber auch die Soundsystem-Kultur samt Bash, Clash, Dubplates, Bootlegs, Whitelabels und Heavy Bass waren Grundvoraussetzungen. Das komprimierte Ergebnis illustrieren auf zwei Silberlingen YT, Suncycle, TY, Roots Manuva, Papa Levi, Tenor Fly, Riko, Warrior Queen, Glamma Kid, General Levy, London Posse, Freestylers, Blak Twang, Stush, Tippa Irie, Estelle und Tubby T. Hier folgt Klassiker auf Klassiker. Insgesamt hätte man sich weitere MCs, Styles und Tracks gewünscht. Die 21 Songs hinterlassen den Hörer mit dem Bedürfnis nach mehr. Grime, Dubstep, oder DnB werden nur angedeutet. Doch das Vorhaben 25 Jahre in einem Release zusammenzufassen, kann natürlich nur scheitern. Dennoch ist man Soul Jazz Records dankbar für diesen Versuch, der nun unsere Musiksammlungen bereichern kann. Dazu gibt es ein 30-seitiges Booklet mit einem Geschichtsabriss inklusive Interviews und Songtexten. Bianca Ludewig ‘An England Story – From Dancehall to Grime’ im HHV-Shop |

