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James Pants

»Welcome«

In Anlehnung an die Begrüßungsformel des wohl lässigsten britischen Geheimagenten aller Zeiten, überkommt einen bei “Pants, James Pants“ ein Schmunzeln der besonderen Art. Pressefoto-Posing im, ich nenne es mal Holztipi mit einem bis unter die Nasenhaare zugeknöpften A. Borland GedächtnisflanALhemd, fernab menschlicher Zivilisation und nicht American Idol-taugliches Styling: Nerd-Alert, ick hör dir trapsen.
James Pants ist nichts für Ironieinkompatible; diese humorvolle Einmannshow kreiert seinen eigenen, kautzigen und im Zusammenhang mit seiner Heimatstadt (“Unfunky Spokane“) im Bundesstaat Washington stehenden Stil – den Spokane Style. 80er Disco, Electro-Boogie, New Wave-Einflüsse, Soundeffektgeballer, Hip Hop Beats mit nettem Singsang und viele Synthies lassen das Debutalbum „Welcome“ des Neu-Stones Throwlers zu einem stimmigen und nie langweiligen Ohrenschmaus werden. Bockstark dat Ding. Persönliche Highlights: Pants’ und Deon Davis’ herrlich dilettantische Prince-Imitation “Crystal Life”, das federleichte “Ka$h” und der Vocoderporno “I Choose You”.

Regine Pfaff

‘Welcome’ im HHV-Shop