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Bei Alben wie diesem stellt sich grundsätzlich immer die gleiche Frage: Macht es auf irgendeine erdenkliche Weise Sinn, die Ergüsse eines solch überlebensgroßen (no pun intended…) Pop-Monoliths wie Prince zu covern? Auf gar keinen Fall, beschränkt sich die eigene Leistung auf das stupide Vom-Blatt-Nachklimpern, als wäre man die ABC-Band auf dem Stadtfest in Lobberich. Unbedingt allerdings, wenn man es tatsächlich schafft, des Prinzens Kleinode in den eigenen musikalischen Horizont einzubetten, um somit etwas rundum Neues zu schaffen. Glücklicherweise wurde bei K7!’s Controversy durchgehend auf letzteren Ansatz gesetzt. Und so reiht sich offensichtlich Zusammengehöriges, wie D’angelos Version von „She’s always in my hair“, neben Überraschendes wie das extrem sinnliche Lo-Fi-Gesäusel von Stina Nordenstam und, naja, schlichtweg Unhörbares von Kode 9 und Space Ape. War ja auch nicht unbedingt anders zu erwarten, genauso wie die Tatsache, dass sich Peaches und 7 Hurtz äußerst erfolgreich an einer funky Schmutznummer wie „Sexy Dancer“ vergehen. Leichte Reggae- und Bossanova-Ausflüge von Osunlade und den Dynamics im Mittelteil werden genauso wohlwollend hingenommen…Irgendwas vergessen? Ach ja: Susanna & The Magical Orchestra „Condition of the heart“. Gestandene Roughnecks werden sich die Seele aus dem Leib heulen, word. Große Platte und ein würdiger Salut an den 1, 50m Riesen aus Minneapolis. Julian Brimmers |

