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Black Spade aus St. Louis produziert die Beats über die er selbst rappt. Dabei hat er sich hauptsächlich bei der Plattensammlung seiner Eltern bedient und Jazz, Soul, Psychedelic Rock oder Folk für „To Serve With Love“ gesamplet. Leider singt Black Spade auch viel dazu und man hört ihn oft gleichzeitig als Leadvocal, Background oder Chorus. Sein Label vergleicht ihn mit Dilla und Prince. Sein Rap und seine Lyrics gefallen mir wirklich gut, aber der Gesang tut mir in den Ohren weh. Wie der Titel erahnen lässt, dreht es sich hier thematisch um nichts Geringeres als die Liebe und zwar non stop. Mich erinnert er an Dudley Perkins mit seinem oft schiefen Singsang. Und wie auch Declaime ist er dabei sympathisch. Black Spade springt von Genre zu Genre, aber verweilt am liebsten beim Soul. Deshalb klingt seine Musik immer etwas retro, wären da nicht die schrägen Sounds und Singsangs, die dem ganzen einen futuristischen Touch verleihen. Sehr durchhörbar, wenn man in gewissen Bereichen abgehärtet ist. Lieblingsstücke mit Repeatzwang zu finden fällt mir jedoch schwer. „Loves Right Here“ und „Revolutionary Bullshit“ kommen in Frage. Letzteres ist eins der wenigen straighten Rapstücke. Wer dem Standard überdrüssig ist und Lust auf Soul, Off-Beat-Beats, schrägen Gesang, experimentelle Sounds und guten Rap hat, ist hier genau richtig. Bianca Ludewig ‘To Serve With Love’ im HHV-Shop |

