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Italien steht hierzulande eher für Pizza, Mafia und Chianti, als für Musik. Umso überraschender das Album von Corrado Nuccini. Der Gitarrist einer ital. Rockband geht Solopfade und das auch noch in einer komplett anderen Musikrichtung. Da sind wir schon bei der Frage was macht der Typ eigentlich für Sound. Die ersten Gedanken beim Hören waren: düster, melancholisch, tiefsinnig kitschig zu klingen. Er bedient sich dabei mit Raps, die im Hintergrund diabolische Verse aufzusagen scheinen. Im Vordergrund steht eine hervorragend traurig-inszenierte Klangkulisse, die einen in den Abgrund zu reißen scheint. Alles mit fein gewählten Beats unterlegt. Das will aber nicht heißen, dass man es Hiphop nennen kann. Für Freunde der Labels Mush und Anticon empfehlenswert, für alle Anderen ideal für ruhigeren Momente im Spätherbst. lu ‘Matters Of Love And Death’ im HHV-Shop |

