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“Hip House, except it’s not shitty. Like Basement Jaxx with raps on it.” So Edmontons viel versprechendster Hip Hop Export Rollie Pemberton im Interview. Bevor jetzt all die Liebhaber seines zwar durchaus elektrifizierten aber auch sehr Lo-Fi lastigen Debüts “Breaking Kayfabe” erschrocken die Kapuze ins Gesicht ziehen, weil sie mit House immer noch Gigi D’Agostino assoziieren: Finger aus dem Po, das hier hat aber wirklich gar nichts mit Dorfdisse und Fun Factory anno 1994 zu tun. Vielmehr wagt Cadence Weapon etwas, was sich so viele Rapper und Produzenten nicht mehr trauen: er experimentiert nach Herzenslust. Da begrüßt uns eine Hanson-Referenz, da fliegt uns auf “Limited Edition” ein brillant gesetztes Tecmo Bowl Sample um die Ohren, da wird Dabrye-Geglitche mit Stotterdrums kombiniert wie auf “True Story”, da bekommen wir es mit Canadian Crunk (“Getting Dumb”) zu tun und so richtig Spank-gerockt wird eigentlich nur auf “In Search of the youth crew” und “House Music”. Aber selbst die sind noch zu hintergründig um wirklich als Booty Hop durchzugehen. Überhaupt lässt sich hier in jeder Sekunde spüren, dass Pemberton so motiviert ist wie Federer es im nächsten Duell mit Djokovic sein wird. Und genau hier liegt das einzige kleine Problem von “Afterparty Babies”. Bisweilen raubt Rollies enthusiastische Delivery den extrem dichten Beats etwas die Durchschlagskraft. Das alte El-P Problem gewissermaßen. Unter dem Strich bleibt “Afterparty Babies” nichtsdestotrotz so unendlich interessanter als der letzte Joe Budden 16er oder Dose Ones Avantgarde Jodelprojekt. ‘Afterparty Babies’ im HHV-Shop |

