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Na also, wer sagts denn. Endlich kommen auch Kontinental-Europäer in den Genuss der neuesten Tieffrequenzler des immer noch so verdammt jungen Wunderkinds aus Croydon. Das seit Mitte November zirkulierende Dubplate sorgte, wie jede Regung des Trabantstadtlers, wieder für jede Menge Aufruhr unter Eingeweihten und besonders die “Spongebob” fressen Seele auf – Wobblegranate “Oskillatah” ließ sich problemlos zwischen “3Kout” und “Original Cut” platzieren.
Tempa sei Dank ist jetzt aber Schluss mit dilettantischem Rinse FM-Kleinschnibbeln und Radio 1-Audacity-Vergewaltigungen: “Skreamizm 4” bietet uns sechs Subwoofer-Attacken zur freien Verfügung an und neben dem bereits erwähnten “Oskillatah”, darf man das technoide “2-D”, das bleepig-stolpernde “Tech-Appeal”, das verschleppte und latent an “Night” erinnernde “Wobble that Gut” und das sinistre, Skreams erste Gehversuche in Erinnerung rufende “Nemesis” hervorheben. Das abschließende “Shake it” blubbert etwas zahnlos 5 Minuten vor sich hin, davon abgesehen liefert “Skreamizm 4” aber ein leidenschaftliches 25-minütiges Plädoyer an all die, die dem Jungen schon erste Ermüdungserscheinungen und damit einhergehende Redundanzen vorgeworfen hatten.
Florian Aigner
‘Skreamizm 4’ im HHV-Shop
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