![]() |
Szenario 1: Tony Cottrell aka Hi-Tek sitzt im Studio, lässt den Kopf in den Nacken fallen und seufzt. Er ist tödlich gelangweilt. Von seiner überbezahlten Stelle in Diensten des Doktors, seinem Mobiltelefon voller Nummern von hochdekorierten Key-Playern und nicht zuletzt vom soulig-anheimelndem Sound, den er selbst so fabulös auf seinen letzten Alben kultiviert hat. Der Sinn steht ihm nach Schmutz, nach Straße und Community Work. Nach den alten Jungs aus Cincinatti, Cornerstores, Braggin’ und Boastin’ nicht vom Rande, nein, von der abgetragenen Schuhsohle dieser verkackten Gesellschaft! Er erhebt sich aus seinem Sessel und lädt den Rechner hoch…hier muss es doch noch Banger geben, die die Leute noch mal vor den Kopf stoßen…Da! Gleich mal Ghost und Rae anrufen. Auf dem hier könnte er sich Young Buck vorstellen, vielleicht sogar die Outlawz? Why not? Der Rest gebührt natürlich aufstrebenden Youngsters und Freunden von früher, Loyalty und so. Warum zur Hölle kam er da bloß nicht früher drauf: “Hi-Teknology 3: The Underground”, genial. Julian Brimmers |

