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Damion Davis

»Lichtermeer«

Damion Davis, der mir bisher nur als Tino aus dem Film “Wholetrain” bekannt war, liefert mit seinem zweiten Album “Lichtermeer” einen, wie das in Neontönen gehaltene Cover schon vermuten lässt, relativ bunten Mix aus Rap, Reggae und Rock ab. Auch wenn ich ganz bestimmt kein Scheuklappenmensch bin, stehe ich solchen Genremixturen doch meist mehr als skeptisch gegenüber, da diese meist überambitionierten Werke einfach kein homogenes Soundbild erzeugen und auf Grund großer Vielfalt meist schwer zugänglich sind.
Bei “Lichtermeer” ist das anders, klar an der ein oder anderen Stelle hätte ich mir ein bisschen weniger Abwechslung gewünscht, aber im Großen und Ganzen entsteht doch ein einheitliches Soundbild, das zum Entspannen einlädt. Inhaltlich ist das Album fast genau so bunt ausgefallen wie das Soundbild, und so rappt beziehungsweise singt der Berliner von der Liebe, der Familie, sogenannten Stars und erzählt auch die ein oder andere Geschichte.
Bleibt also festzuhalten, dass Damion mit „Lichtermeer“ ein sehr gelunges Stück Musik produziert hat, das, wie er selbst sagen würde, eine kleine Leuchtrakete in der sonst doch relativ grauen Raplandschaft darstellt.

Jan-Hendrik Mautsch

‘Lichtermeer’ im HHV-Shop