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Phrequincy

»Ich kann's mir leisten«

Mit “Ich kann’s mir leisten” schickt der bei Sha Money XL (G-Unit) gesignte Hamburger Phrequincy sein erstes Produceralbum ins Rennen. Auf dem ausschließlich mit den Namen deutscher Rapper gespickten Album fallen als erstes große Namen wie Samy Deluxe, Curse, Azad, D-Flame oder auch ein Olli Banjo ins Auge. Personen wie Kool Savas, Snaga & Pillath oder auch einen sido, der ursprünglich geplant war, aus Businessgründen jedoch noch absprang, sucht man jedoch leider vergeblich. So bleiben viele Newcomer oder eher unbekanntere Rapper die meist sogar einen kompletten Track für sich alleine haben. Dieses Prinzip will ich keineswegs verteufeln, wenn beim Großteil der Tracks jedoch völlig belangloses Zeug irgendwie hingerotzt wird, ist das sehr schade um die durchweg guten bis sehr guten Produktionen Phrequincys. Allerdings ist dies glücklicherweise nicht immer der Fall, Blaze und Patrick haben mit ihren Beiträgen z.B. reife Arbeit geleistet und Azad als “Big-Name” das Ganze ziemlich verbockt.
Mit “Ich kann’s mir leisten” liegt also ein Album vor, das auf sehr guten Beats basiert jedoch raptechnisch nicht immer zu überzeugen weiß, als Ausgleich gibt es dafür auf der Bonusdisc 3 extra Tracks und 13 Instrumentale, die sich hervorragend für Hobbyrapper aber auch für Musikliebhaber eignen.

Jan-Hendrik Mautsch

‘Ich kann’s mir leisten’ im HHV-Shop