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Nostalgische Verklärung, die nächste. Ich muss es ja zugeben, wäre “Still Standing” das Debüt von Jeru würde ich ihm wahrscheinlich attestieren zwar entspannter daher zukommen als Tracy McGrady, aber dringend ein besseres Ohr für Beats entwickeln zu müssen. Dass er ebendieses sehr wohl hat(te), dürfte all denen, die die 90er nicht mit Andreas Elsholz und Scatman John verbracht haben, bekannt sein.
Es ist dieses zufriedene Lächeln das mich noch heute überkommt, wenn ich an magische Momente wie das erste Mal “Come Clean” bei voller Lautstärke denke, das nun Schuld ist, dass ich die eigentlich offensichtlichen Defizite von “Still Rising“ übersehe. Statt dessen höre ich einen abgezockten Sympath mit mehr Charisma als 98% der Generation Myspace auf Beats, die auch bei aller Verblendung reichlich unspektakulär sind, aber diesem begnadeten Märchenonkel genau den Platz lassen, den er braucht. Das Gleiche hätte ich zugegebenermaßen wahrscheinlich auch geschrieben, wenn die Flippers für die musikalische Untermalung auf “Still Rising” zuständig gewesen wären.
Florian Aigner
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