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Philly hat mehr zu bieten als Familienmensch Will Smith. Apropos Familie: Hezekiahs musikalische Entwicklung war immer stark mit dieser verknüpft. Kirchenmusik, eigene Funkband – The Funk Disciples –, alles im Kreis der Engsten/Liebsten, ehe er sich `86 an Drumcomputer, Sampler, Gitarre und Mic setzte und den Kellerschlüssel verschluckte. Einige Jahre, unzählige Produktionen und (nur) eine LP – „Hurry Up & Wait“ – sind seither vergangen, weg war Hez allerdings nie wirklich. Souverän und smooth legt sich seine Stimme in „I Predict A Riot“ über die meist soul-geschwängerten Tracks – „Keep Looking Up“ mit Crooner Bilal / „I See Yaw“ feat. Jaguar Wright –, erinnert sogar manchmal, ohne zu biten, ein wenig an den frisch graduierten Kanyeeeeze – „Gotta Love It“. Mit dem Gitarrenbrecher „Moments In Sometimes“ (feat. Aaron Livingston), inklusive verschrobenem Refrain, oder dem Flöten-Brett „That Filling“, mit bitterbösem und hochmotiviertem Freeway in der Booth, bricht Hez unerwartet aus vorgegebenen Mustern eines reinen Soul-Hop Albums aus. Suprise, surprise. Gekonnt und passend wie die Faust aufs Auge. Nur der N.O.R.E/Pharrell-Klon „Single now“ will mir nicht ganz einleuchten. Aber der Tanzboden will ja auch bedient werden. Lobend Erwähnung finden soll noch die exquisit gechoppte und erlesene Sampleauswahl, z.B. auf „Bombs over here“. Schönes Album, das. Roman Högerle ‘I predict a riot’ im HHV-Shop |

