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Illo
06.10.07
»Wer wenn nicht ich«
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Das Illo rappen kann, hat er in der Vergangenheit – auch wenn er bisher noch kein Soloalbum releast hat – schon des Öfteren bewiesen. Ob der Frauenheld einen Hörer jedoch auch auf Albumlänge mitreißen und zudem mit mehr als Representern und Tracks über Frauen begeistern kann, gilt es hier nun zu beweisen. Auch wenn Illo auf “Wer wenn nicht Ich” gekonnt ein wenig tiefer geht um z.B. die Beziehung zu seinem Bruder zu thematisieren oder über seine Liebe zum Rap zu sprechen, stehen, wie sollte es anders sein, die für Illo typischen Representer und Tracks für Frauen im Vordergrund. Mal wird den Frauen erklärt, was einen richtigen Mann ausmacht, eine kaputte Beziehung aufgearbeitet oder der Unbekannten Schönheit aus dem Club gehuldigt.
Die Tracks für das weibliche Geschlecht mögen aufgrund der Thematik vielleicht nicht jedem harten G aus Berlin gefallen, wissen aber auf Grund ihrer Ehrlichkeit den normalen Raphörer definitiv zu überzeugen. Anders verhält es sich da mit den viele Representern, denn die verstehen es definitiv irgendwann zu nerven, auch wenn sie nicht schlecht gemacht sind, brauche ich mir nicht 100 mal anhören, wie geil Illo rappt, aussieht und wie viele Frauen er bekommt, da hätte man sich dann doch mehr persönliche Tracks wie “Bruderliebe” oder zumindest bessere Punchlines gewünscht. Bleibt festzuhalten, dass mit “Wer Wenn nicht Ich” ein gutes Album vorliegt, das den Schwerpunkt darauf legt mächtig zu representen und möglichst viel über Frauen zu reden, mit dem Album hätte Illo jedoch noch mehr Lorbeeren einheimsen können, wenn er den richtig persönlichen Tracks mehr Platz eingeräumt hätte, trotzdem kein schlechtes Album!
Text: Jan-Hendrik Mautsch
‘Wer wenn nicht ich’ im HHV-Shop
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