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A-Plus

»My last good deed«

Und wieder beginne ich eine Review mit dem Wort „Wow“, welches diesmal jedoch seine Bedeutungsvielfalt beweist. Denn genauso wenig, wie eine Platte nach Souls of Mischief klingen muss, wenn Souls of Mischief draufsteht, muss ein „Wow“ eine positive Überraschung ausdrücken. Beides ist bezogen auf A-Plus’ neues Album “My Last Good Deed“ zutreffend.
Was A-Plus uns mit diesem Album liefert hat beim besten Willen nicht annähernd etwas mit dem Sound zu tun, den er uns 1993 zusammen mit Oakland-Homies Opio, Phesto und Tajai mit „‘93 Till Infinity“ beschert hat.
Für mich klingt das Ganze nach einem verzweifelten Versuch eines Comebacks, welches auf die deutlich fehlgeschlagene Hilfe einer unattraktiven Mischung aus “Ich-bleib-meinem-Sound-treu” und Mainstreammusik vertraut. Weder die Produktionen, noch A-Plus’ Künste hinter dem Popschutz können mich überzeugen. Ich habe die Scheibe gehört, verachtet und weggeschmissen und im Sinne der Verdrängungstaktik erstmal „‘93 Till Infinity“ durch die Anlage pumpen lassen. Diese Therapie kann ich euch nur wärmstens empfehlen…Eventuell lässt sich so auch die anhaltende Flut von schlechten Comebackversuchen der letzten Jahre verkraften.

Maze

‘My last good deed’ im HHV-Shop