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Inflabluntahz

»Director’s Cut«

Vor cirka 6 Monaten gab Nas bekannt HipHop sei tot. Vor cirka 4 Jahren habe ich das erste mal Franksta von den Inflabluntahz getroffen, der mir damals noch Props für den Gig meiner eigenen Crew gab. Angesichts des mir nun vorliegenden Album gebe ich die Props gerne zurück und bezeichne „Director’s Cut“ als deutschlands stärkstes Gegenargument zu Nasir’s Prophezeiung. Meilenweit entfernt von sinnlosem Rumgeprolle und Synthibeats überzeugt das ingesamt 22 Tracks umfassende Werk mit fast ausnahmslos harmonischen samplebasierten Beats und durchdachten Texten. Auf der Featureliste finden sich neben den bekannten Inflabluntahzbegleitern Donato, Lunafrow (!) und mnemonic auch die mir bis dato noch unbekannten Nemo Nemesis, Sinuhe, Sokom und Jintantino, welche jedoch angesichts der doch bekannteren Namen eher untergehen. Durchdachte Texte, Beats mit flavour plus technisch einwandfreie Cuts – sollte sich der Rest der Deutschen Szene an diesem Release orientieren, dann werde selbst ich mir wieder ein deutschsprachiges Album zulegen.

Maze

‘Director’s Cut’ im HHV-Shop