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Mit Label-Compilations ist das ja so eine Sache. Meist von zwei/drei Zugpferden angetrieben, erweist sich das restliche Material häufig als lahmer Gaul (Gnadenschuss bitte!!). OM Hip Hop, Imprint des in Frisco ansässigen Labels OM (für Electro), macht das eindeutig besser. Zwar stehen auch hier Compilation-Vertreter wie das Strange Fruit Project und Zion I and The Grouch – jeweils zwei Tracks – klar im Blickpunkt, und setzen die Messlatte auf eine anspruchsvolle Tim Lobinger-Höhe. Doch auch das restliche Line up kann fast immer überzeugen. Einzige Ausfälle – die sich zumindest mir nicht erschließen – bleiben die strangen “Pistol Whipped” und “Hot Mamma” von The One. Eine Mischung aus Dudley Perkins und Gnarls Barkley auf Kokain. Ansonsten bleibt die Erstlingswerkschau auf konstant gut bürgerlichem Niveau. Ein Wehrmutstropfen vielleicht: “Get Live”, mit der bezaubernden Erykah Badu, und “Good Times” des SFP sind schon seit geraumer Zeit im Umlauf, was der Qualität jedoch keinen Abbruch tut. Nicht von schlechten Eltern. Roman |

