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Ob die G-Unit jemals wieder aus den Negativschlagzeilen rauskommt und an alte Erfolge anknüpfen kann? Tony Yayo schlägt Minderjährige ohne Grund und musikalisch kommt bei den Jungs in letzter Zeit auch nichts mehr rum… Nun macht sich also Young Buck mit Buck The World auf die Ehre der Crew zu retten. Ob ihm dies gelingt?
Nun ja. Nach dem ersten Hören hätte ich diese Frage eindeutig mit nein beantwortet. Buck the World wurde für mich zur Durchhalteprobe und ich wollte dieses Album eigentlich nie wieder anhören. Als ich die Scheibe dann doch nochmal in die Anlage, legte war ich überrascht.
Klar, ich befand mich in einer anderen Stimmung und die Anlage war auch um einiges lauter als beim ersten Hören, aber das die Platte so gefährlich ist hätte ich in meinen kühnsten Träumen nicht erwartet. Über feinstes Beatgeballer von teilweise bekannten, teilweise unbekannten Produzenten reißt Young Buck so einige Häuser ab. Allerdings befinden sich nicht nur Partytracks und Banger auf der Platte, zwischendurch wird immer mal der ein oder andere etwas leichtere Song eingestreut, was das Album zu einem ganz netten Gesamtwerk macht. Auch die Featuregäste leisten alle ganz vernünftige Arbeit besonders hervorzuheben ist der gewohnt lässige Snooppart, muss man einfach lieben!
Einziger Featuregast der nicht zu überzeugen weiß ist der G-Unit Labelchef himself:50 Cent.
Auch wenn der ja schon so einigen Mist hingerotzt hat, hier übertrifft er sich wieder einmal selbst, ich habe ihn selten so langweilig gehört, das ist einfach nur Dreck und weniger wert als 50 cent…. Nicht einmal der Drebeat kann das wieder rausreißen, sondern verschlimmert das Ganze fast noch, das lässt um die Klasse von Detox fürchten…
Vielleicht hätte man den Track entfernen und stattdessen den Track mit dem Phrequincybeat draufpacken sollen? Alle Fans des Deutschen Producers müssen jedoch nicht enttäuscht sein, der Track wird auf der limited edition des Albums, die wohl demnächst erscheinen wird, nachgeliefert, trotzdem schade!
Ein weiteres Manko ist, dass Young Buck im textlichen Einheitsbrei der G-Unit versinkt, wer jedoch nicht so viel Wert auf Texte legt und einfach ein Album zum Party machen und Chillen sucht, ist mit dem Kauf des Albums bestens beraten!
Jan-H.
‘Buck the World’ im HHV-Shop
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