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Beijka, die Dame, die Bonobos letztes Album mit zahlreichen Gesangsbeiträgen veredelte, hat eine eigene Band? Das Album ist schon seit Monaten raus? Auf Ubiquity? Und aus Berlin kommen die auch noch?
Heijeijei, wieder was gelernt. Und das, obwohl “The Hop” eigentlich seit 2 Jahren in meinem Regal steht. Also schnell das Verpasste nachholen, bin doch kein Horst.
Die Anknüpfungspunkte auf “Berlin Serengeti” heißen Nostalgia 77, Broadway Project, Cinematic Orchestra, Build an Ark. Songstrukturen respektierender Jazz ohne die belastende Vorsilbe Nu, der aber gleichzeitig “Dummy” genau so viel schuldet wie “Kind of Blue”. Bei diesem explizit offenen Zugang verwundert es auch kaum, dass eine Astrud Gilberto meets Lee Perry Nummer wie “El Cielo” neben dem Quantic Soul Orchestra Funk von “The Hop” steht. Ein-, zweimal klopft der Henker Worldmusic an die Tür, er wird aber routiniert von der Treppe gestoßen, um rasch Morricone, Schifrin und Axelrod reinzulassen. Summa summarum also alles drin was in die feuchten Träume von Gilles Peterson gehört.
Florian Aigner
‘Berlin Serengeti’ im HHV-Shop
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