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Wer, was, wann, wo, warum? Der Black Devil Disco Club bleibt ein Mysterium. Ob uns hier Luke Vibert und Aphex Twin mit Hilfe distinguierter Pseudonyme verarschen, oder „28 After“ das Nachfolgewerk zur 1978 erschienenen EP der Euro-Disco Pioniere Bernard Fevre und Jackie Giordano ist, weiß so richtig keiner. Folgt man dem Titel, scheint die zweite Alternative wahrscheinlicher, ob die 6 Songs aber tatsächlich 2006 entstanden sind und nicht 1981 oder 1994, muss der Kollege Fox Mulder klären. Die Musik lässt auch kaum Schlüsse zu, kann man sich diese Mischung aus Pillenelectro, Italo-Disco, “Apache”-Bongos, Giorgio Moroder-Synthies, Vocoderspielereien und dadaistischen Texten doch sowohl im Cocoon Club, wie im Studio 54 kurz vor dessen Untergang, vorstellen. Zeitlos hip gewissermaßen, hat man auch nicht allzu oft. Werd ich sicher zur nächsten Koksparty mit auf meine Yacht nehmen, tschechische Supermodels lieben so was. Florian Aigner |

