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Heutzutage Jazz zu machen ist so eine Sache. Tut man dies auf arg zugängliche Weise lauert das Todesurteil „Fahrstuhlmusik“, gibt man sich endlosen Improvisationen hin, ist schnell von elitärem Gefrickel die Rede. Dass Ben Lamdin diese Problematik äußerst galant zu umgehen weiß, zeigten bereits „The Garden“, „Borderlands“ und zahlreiche EPs. Auf „Everything under the Sun“ konzentriert er sich noch stärker als zuvor darauf, richtige Songs zu schreiben und Gesangsbeiträge zu integrieren. In den besten Momenten kommt Lamdin seiner Wunschvorstellung von „Portishead meets Charles Mingus“ sogar recht nahe, was vor allem auch den äußerst charmanten Chanteusen Lizzy Parks und Beth Rowley zu verdanken ist. Andere Stellen klingen wie Koop mit mehr Feuer im Hintern. F.Aigner ‘Everything under the sun’ im HHV-Shop |

