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Black Milk wird die nächste Produzentensensation. Diesen Verdacht hatte ich bereits nach dem letzten Slum Village Album, er erhärtete sich mit „Sound of the City“ und seit „Broken Wax“, „Let’s go“ und „Popular Demand“ bin ich damit zitierbar. Zu versatil ist das Dilla Protege aus Detroit, zu virtuos sein Chopping, zu warm die Basslines, zu geschmackssicher die Samples. Ob Straße („Take it there“, „Sound the Alarm“), Neo-Soul Anleihen („U“), Donuts-Verneigung („So Gone“, „I’m out“) oder klassisch-organisches Detroitzeugs („Watch em“), alles fügt sich zu einem sorgfältig abgeschmeckten 16 Gänge-Menü zusammen. Dass auch Black Milk an der „einen Zacken besser an der MPC als am Mikro“-Krankheit so vieler Produzenten leidet, ist hierbei locker zu entschuldigen. F.Aigner |

