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Eliot Lipp

»Steel Street Scraps EP«

Sich selbst zu zitieren mag ekelhaft selbstgerecht sein, aber ich komme nicht umher, für diese EP die gleiche Diagnose zu stellen wie für „Tacoma Mockingbird“. Ist eigentlich auch nicht verwunderlich, basiert „Steele Street Scraps“ zum Großteil doch aus Überbleibseln und Remixen aus den Recordingsessions zu eben jener Platte. Und wie damals attestiere ich Lipp, dass er Klingeltonmusik in geil macht. What Crazy Frog was supposed to sound like, quasi. Überall diese fipsenden Quitschsounds, ausladende Synthieflächen und herrlich stolpernde Drums. Im Gegensatz zu Prefuse zerhackt Lipp das alles jedoch nicht in Atome und bastelt es anschließend wieder zusammen; im Gegenteil, er gibt gerade den Keyboards aufreizend viel Platz sich zu entwickeln. Auch die drei Fremdbeiträge in Remixform passen sich wunderbar seiner Philosophie an und stören den Fluss nicht im Geringsten. Sehr kurzweilige und, man vergebe mir die Wortwahl, irgendwie „fluffige“ 28 Minuten.

F.Aigner

‘Steel Street Scraps EP’ im HHV-Shop