|
|
Was derzeit im UK released wird, ist schon eine Klasse für sich und unbedingt hörbar. Auch wenn heimische Rapper meinen, englischer Hiphop sollte uns am Arsch vorbeigehen. Vielleicht hatten sie diesbezüglich nicht die Gelegenheit Doc Brown oder andere aus dem Königreich zu hören, denn die haben es wirklich in sich.
Doc Brown liefert geballte Power in Raps und Beats, für die teilweise ein ganzes Orchester nötig war. Das schönere aber ist die Eigenheit der Sprechweise des British English im Kontrast zu den Amis. Es hört sich exotisch, lustig und bei den Punchlines auch besser an. Sie scheinen in ihrer Sprache eindringlicher und abgefahrener zu wirken. Schon beim ersten Track merkt man das sich die Investition gelohnt hat. Das Album hat alles was man von einer guten Hiphopscheibe erwartet. Lieder über das Phänomen Frau und Texte über die Scheiße die uns auf den Sack geht. So geht’s mal herber und mal sanfter zur Sache. Aber die Tracks mit der Orchesterbegleitung sind als absolutes Highlight zu sehen. Und alles im britischen Slang. Herrlich.
lu
‘Doc Brown’ im HHV-Shop
|