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Sie sind zurück und mit ihnen der Sound und die sprudelnden Ideen, für die sie die Leute lieben. Verraten Promozettel und Albumtitel noch, dass Felix Buxton und Simon Ratcliffe bei der Produktion von »Scars« eine Reihe von persönlichen Niederschlägen zu verarbeiten hatten, so ist auf dem Endprodukt nicht mehr viel davon zu hören.
Einzig der Blues von Amp Fiddler auf »A Possibility« hinterlässt den Hörer nachdenklich, ehe Yo! Majesty auf einem typischen BJ-Ghetto-House-Groove ordentlich Dampf ablassen. Mit weitereren illustren Gästen wie Santigold, Sam Sparro, Yoko Ono und Kelis basteln Basement Jaxx an Ihrem Entwurf perfekt produzierter Popmusik voller kleiner Irrwege, verspielter Melodien, wuchtiger Bässe und großer Gefühle. Perfekt zusammengefasst finden sich all diese Attribute auf dem wunderbaren »Distractions«, bei dem sich ein einfacher Xylophon-Groove gegen verzerrte Shynthies im Hintergrund behauptet und von jazzigen Drums in Szene gesetzt wird. Wie sie zum Schluss auf »Gimme Somethin’ True«, unterlegt von trockenen Drums, Mexikofanfare und Latinogitarre, das geliebte »Slide Slide« aus Anfangstagen zitieren, hinterlässt bei mir mehr als ein Lächeln. Alles richtig gemacht.
Paul Okraj
‘Scars’ im HHV-Shop
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