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Dubstep made in USA? Dass diese Kombination durchaus Früchte tragen kann, bewies unlängst schon “Ephemeral Exhibits”, das ebenfalls über Planet Mu veröffentlichte Debüt Starkeys. Während Starkey sich hörbar von Hip Hop beeinflussen ließ, geht sein Landsmann Falty DL noch einen Schritt weiter und bastardisiert eine der urenglischsten Domänen: 2-Step. “Love is a Liability” ist eines dieser unruhigen Alben, dessen Rhythmus nie richtig greifbar ist und gerade dadurch so langfristig zu fesseln vermag.
Damit aber nicht genug: Der New Yorker bedient sich auf den 13 Tracks wunderbar respektlos aller Elemente insularer Bass-Musik der letzten 15 Jahre und setzt sie zu einer einzigartigen Tour de Force zusammen. “Our Loss” und “Human Meadow” lassen Burial’eske Geistervocals auf Jokers Synthmelodien und El-Bs Schluckauf-Drums treffen, “Paradise Lost” verheiratet Zombys 8Bit-Grime mit Bugz in the Attic und “Enuia” klingt wie eine Boards of Canada / Squarepusher-Jamsession.
Eine abgründige Platte, die es in ihrer Stringenz und Konsequenz durchaus mit Martyns “Great Lengths” aufnehmen kann. Und das schönste Artwork des Jahres gibt es obendrauf.
Florian Aigner
‘Love is a Liability’ im HHV-Shop
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