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Während Method Mans “Blackout! 2” gefeiert wird und alle gespannt auf Raekwons “Cuban Linx Pt. 2” warten, sorgt U-God mit seinem dritten Solo Album für eine positive Überraschung. Nachdem eher durchwachsenen Vorgänger will Baby U mit “Dopium” zeigen, dass er kein Stück hinter den Kollegen zurück steht. Lyrisch kein Meilenstein, aber mehr als anständig und auf dem besten Weg ein weiterer Wu-Tang Solo Meilenstein zu werden. Das Feeling des Debüt Albums “Golden Arms Redemption” geht sofort auf einen über und Liebhabern werden mehrere Wu-Banger geboten. Angefangen mit der ersten Single “Train Trussle” gibt es gleich den ersten typischen Kracher mit Unterstützung von Ghostface und dem bisher unbekannten Scotty Wotty. Ebenso überzeugen die Samplefetzen auf den harmonischen Tracks “God Is Love”, “Stomp Da Roach” und “Coke”. Aber auch hier kommt U-God nicht alleine aus und holte sich einige Freunde der Wu-Family ins Studio. Von “Lipton” mag man halten was man will, aber fest steht: U-Godzilla flowt vorbildlich über die rasenden Gitarren und Piano Parts, so dass sich ein mitwippen kaum vermeiden lässt. Weitere Sahnestücke bietet die harte Bassline auf “Wu-Tang” zusammen mit Method Man und die einwandfreien Solos auf dem Titeltrack “Dopium” und dem von Large Pro produzierten “New Classic”. Trotz dieser soliden Darbietungen gibt es auch einige mangelhafte Erzeugnisse. Der Partyfunke von “Hips” springt nicht ganz über, Jim Jones und Sheek Louch gurken auf “Magnum Force” herum und “Rims Pokin Out” ist leicht verunreinigt durch die nervende Hook. Aber den aller größten Vogel schießen die drei reichlich deplatzierten New Rave-Remixes am Ende ab. Yuksek & U-God – What the Fuck!? Bis zu diesen Crossover-Versuchen liegt aber bereits ein starkes Wu-Tang Solo-Album hinter uns. Tony Kunstmann |

