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Inventur (April 2009)

»Der Monatsrückblick«

In Sachen Hip Hop wurde im April durchaus gegeizt, immerhin aber gab es mit Jadakiss und Rick Ross zweimal solides Breitwand-Entertainment, Blame One gelang eine klassizistische Bestandsaufnahme und Two Fingers dekonstruierten erfolgreich Grime und Snap Music. Umso produktiver war die Musiklandschaft in Sachen Funk, Jazz und Disco: Mulatu Astatke, Fred Fisher, El Michels Affair, Nostalgia 77, Peter Fish, The Sweet Vandals, Juan MacLean, In Flagranti, Permanent Vacation – die Hölle los in Hip Hop Hausens Vorort. In elektronischeren Gefilden melden sich die Electroclash-Alumni fast alle gleichzeitig zurück: Tiga, Hell, Miss Kittin & The Hacker, Fischerspooner, Peaches – alle mit neuen Alben am Start. Wer es eher subtiler mag wird von Stimming, Moderat und Tokyo Black Star bedient, die Insel ist mit El-B, Boxcutte, Bat For Lashes oder Various Production auch wieder stark vertreten und gen Ende darf man sich vor zwei Legenden verbeugen. Ach und die Yeah Yeah Yeahs, Art Brut und Basti Grub tauchen auch noch auf.

Hip Hop Hausen:

Beginnen wir in der Fast Food Ecke. Aber weil drei Crispy Chicken auch satt machen, ist Jadakiss’ “The Last Kiss” prinzipiell nicht verkehrt. Natürlich hat Jada wieder nicht das Album gemacht, das all die Hoodrats und Boom Boom Tschakker haben wollten. Natürlich nerven Ne-Yo, Avery Storm und Mary J. gewaltig. Natürlich sollte in Yonkers gerne weiter über “Recognize” und “Rite where u stand” gerappt werden. Aber gerade das furiose Intro, die Pathosbombe “Letter to B.I.G.” oder das abschließende “Death Wish” (mit einem wie immer völlig bananigen Weezy) beweisen eben auch wieder, warum jeder ernstzunehmende New Yorker ‘kiss als einen der talentiertesten MCs der letzten 15 Jahre auf dem Zettel hat.

Mit weniger Talent, aber mit einem exzellenten Gespür für den richtigen Beat ist Rick Ross gesegnet. Klar ist “Deeper than Rap” kein Von-Vorne-Bis-Hinten-Album, aber auch hieraus lassen sich wieder locker 4-8 Playlistkandidaten destillieren. “Yacht Club” Holler!

Was zur Hölle es mit Asher Roth auf sich hat, habe ich immer noch nicht verstanden. “Asleep In The Bread Aisle” klingt etwa so, als hätte man Slug in einen Pullunder gesteckt. Douchy as fuck.

Letzten Monat vergessen, aber leider auch nicht wirklich der Rede wert: Grandmaster Flash mit “The Bridge”. Etwas bemüht versucht der Großmeister hier die Brücke ins Hier und Jetzt zu schlagen. Funktioniert leider nur partiell.

Besser gefällt da schon Blame Ones ehrlicher und anachronistischer Ansatz. Für “Chasing Days” hat sich der Herr die Dienste von u.a. Black Milk, Exile, Blu, Sean Price und Aloe Blacc gesichert und sich damit ein wirklich solides Boombap-Update für Nullneun rausgelassen.

Wesentlich sperriger geben sich die Franzosen von 1000 Names die auf “Toys Room Combat” respektlos alles kleinhäckseln und durch den Sequencer jagen, was nicht bei drei auf dem Baum ist. Geil frickelig das Ganze und ganz eindeutig mit einem Ohr an der Studiotür von Rustie und Hudson Mohawke gelauscht.

Weniger digital gehen Clutchy Hopkins und Lord Kenjamin auf “Music is my Medicine” zu Werke. Durchaus Jazz-affin, swingt sich das Duo durch Spaghetti-Western, 60s Beat, Zeitlupendub und “Low End Theory”-Basslines. Macht schon Spaß.

Hektischer wird es bei Amon Tobin und Joe Chapmans Psych-Grime-Monstrum Two Fingers. Besonders Sway, der auf fast allen Tracks des Debüts die Raps beisteuert, beweist hier große Steherqualitäten, wenngleich auch er das ein oder andere Mal von meterhohen Basstürmen, fernöstlichen Samples und der typischen Tobin’schen Perkussivität an die Wand gedrückt wird. Can we p-p-p-please get the instrumentals as well, Big Dada?

Nochmal Big Dada, nochmal Abschüssiges. Das kanadische Hipsterduo Thunderheist, bei denen die charmante Isis für die Raps zuständig ist, schaffen es auf Albumlänge leider nicht ganz in die Fußstapfen von Spank Rock zu treten. Dafür ist “Thunderheist” dann doch zu brav und formelhaft.

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Und sonst so:

Guillermo Scott Herren eröffnet seine frühsommerliche Großoffensive mit einem neuen Prefuse 73 Album namens “Everything she touched turned ampexian”. Die ganz große Vorfreude ging irgendwann nach “Surrounded by silence” verloren, dennoch ist das siebte Prefuse Album (“Outtakes” und “Security Screenings” mitgerechnet) wieder ein Schritt in die richtige Richtung.

Weiter geht’s mit jenem Typ der den “Broken Flowers”-Soundtrack im Alleingang zu einer Riesensache machte: Mulatu Astatke hat sich für “Inspiration Information” die Heliocentrics zum Jammen ins Studio geholt und uns damit ein kein bißchen angestaubtes Afro-Jazz-Manifest hinterlassen.

Ebenfalls kräftig improvisiert wird auf Peter Fishs “The Silver Apple”, erschienen bei Kindred Spirits. Manchmal einen Tacken zu dudelig, dann aber auch immer wieder mit wunderschönen Melodien – hier dürften “Worldwide”-Hörer glücklich werden.

Erinnern tut “The Silver Apple” bisweilen an das Oeuvre Bed Lamdins, der als Nostalgia 77 jetzt schon seit einem halben Jahrzehnt beweist, dass Jazz doch nicht tot ist. “Sessions” ist der erste Teil einer geplanten Kollabo-Serie. Lamdin holt sich Keith und Julie Tippett ins Boot und das Fazit deckt sich mit den beiden zuvor besprochenen Platten.

Etwas Funk-lastiger wird es dann bei der von Vampi Soul veröffentlichten Werkschau “African Carnival”, die die wichtigsten Arbeiten des nigerianischen Posaunenbläsers Fred Fisher Atalobhor versammelt.

Apropos Funk: Was El Michels Affair auf ihrem laaaaangerwarteten Wu-Tang Coveralbum veranstalten ist schlichtweg eine Sensation. Weit weg vom plakativen Arsch-gerichteten Funk-Revival entfalten die Interpretationen des Kollektivs eine fast schon Axelrod’sche Tiefe. Killer. Ach und heißen tut das ganze sinnigerweise “Enter the 37th Chamber”.

Weiter mit Shawn Lee. Der veröffentlicht im Akkord Album an Album und auch “Soul in the Hole” kann sich mit seinem Horn- und Hammond-lastigen Throwback-Soul sehen lassen. Mit besserem Marketing könnte man in der Post-Winehouse-Ära hier locker 3 Top 10 Singles rausquetschen.

Ähnliches gilt für die Sweet Vandals und “Love Lite”, aber das wurde bereits ausgiebig in der Review-Sektion erläutert.

Ein wirklich ausgezeichnetes Album mit dem schönen Titel “Wunderbutt” schenken uns Afrobutt. Afro Beat, Disco, Italo, Funk – sehr gut und bereits im Februar erschienen.

Noch mehr Genresalat gibt es bei den großartigen NY-Schweizern In Flagranti die auf “Brash & Vulgar” nicht nur den Award für die besten Songtitel des Jahres eintüten, sondern auch wieder dreckige Disco-Schwinger im Dreischlag liefern. Auch wenn ich dabei bleibe: ihre größten Taten findet man auf 12 Zoll.

Wir bleiben großartig: Juan MacLean hat sich für “The Future will come” die Dienste von Nancy Whang gesichert und gemeinsam huldigt man The Human League und “Dare”. Super, aber auch das wurde bereits in Reviewform zu Protokoll gebracht.

In eine ähnliche Kerbe schlägt die Münchner Disco-Instanz Permanent Vacation mit “Selected Works”. Auf zwei CDs lässt man den eigenen Vinyl-Katalog Revue passieren, u.a. garniert mit einem neuen Track von Kathy Diamond. Wer noch nicht Bescheid weiß, kann hier kostengünstig Nachhilfe nehmen. Der Rest freut sich alte Bekannte wie den Holy Ghost! Remix von “Goblin City”, die Shally Shapiro/Junior Boys Kollabo “Jackie Junior” oder den epischen Superpitcher Remix “Isidium” wiederzutreffen.

Nicht ganz so gut, aber angesichts der extrem langen Amtszeit immer noch bemerkenswert konstant: Depeche Modes “Sound of the Universe”. Wiedermal ein Beweis dafür, dass sich Gahan auf’s Singen konzentrieren sollte. Wenn Gore machen darf was er will, zahlt sich das nämlich auch hier wieder aus.

Von routiniertem Stadion-Synth-Pop zum bewährten Innervisions Fusion-House. Tokyo Black Stars “Black Ships” führt den patentierten Deep House/Afro Beat/Fusion Jazz/Minimal Groove-Rudelbums konsequent weiter und beweist auf’s neue, dass Tanzmusik auch Ü40-kompatibel sein kann. Cleveres Teil.

Basti Grub folgt dem von “Fizheuer Zieheuer” eingeleuteten und in “Trompeta”, “Swing Bob” und Oslo/Cecille kulminierenden Ethno-House-Wahnsinn mit “Höhenregler ist geregelt”. Extrem sommerlich und catchy. Open Airs here we gehen.

Melancholischer geht Stimming vor. “Reflections” ist ein sehr souverän durchproduziertes House Album mit Techno-Einschlag und Dub-Anleihen, das gerade auch dann besonders aufhorchen lässt, wenn das Tempo etwas gedrosselt wird. Und wenn dann auf “Loneliness” sogar die Mundharmonika ausgepackt wird, hat sich endgültig alles in Wohlgefallen aufgelöst.

Hell gönnt sich unterdessen direkt mal ein Doppelalbum. CD1 ist okayes Tanzboden-Material mit Retro-Einschlag, u.a. gehostet von Bryan Ferry und Diddy. Das wirkliche Highlight von “Teufelswerk” stellt dann jedoch die gemeinsam mit Peter Kruder inszenierte zweite Hälfte dar, die Techno, Electro, Ambient und Krautrock souverän fusioniert.

Frei jeder ARTE-Attitüde geriert sich Dusty Kid auf dem Abfahrgerät “A Raver’s Diary”, das gleich von Anfang an direkt drauflos klöppelt. Außerhalb eines Clubs dann doch etwas ermüdend und stumpf, aber mit “Lynchesque” auch mit einer Mördersingle ausgestattet.

Auf Planet Mu frönt Syntheme mit “Lasers & Shit” seiner Vorliebe für fiese Acid-Basslines und Retro-Rave. Von mir leider bisher nur mit Kopfhörern getestet und dafür, ähnlich wie Dusty Kid, leider zu frontal.

Wesentlich bekömmlicheres Headphone-Futter liefern snd auf “Atavism”. 60 reduzierte aber stets zickige Minuten zwischen Hypnose und Glitch-Gefrickel. Früher nannte man sowas wohl ‘Leftfield Electronica’.

Warum die gesamte Electroclash-Abschlussklasse innerhalb von zwei Monaten ihr Studium aufnehmen will, entzieht sich meiner Kenntnis. Fakt ist aber, dass Miss Kittin & The Hacker mit “2” sicher nicht die gleiche Euphorie auslösen wie vor 8 Jahren.

Ebenfalls eher gescheitert ist das Comeback von Fischerspooner, deren “Entertainment” im Hier und Jetzt leider recht bieder wirkt. Nach einem zweiten “Emerge” wird man hier vergeblich suchen.

Ein besseres Arbeitszeugnis liefert dafür Überdandy Tiga mit “Ciao!” ab. Immer nah am totalen Dadaismus und gerade auf Grund dieser Selbstironie mehr als erträglich. Wenngleich “Mind Dimension” der größte Hit bleibt und “Shoes” im Green Velvet Remix besser ist als das Gros des Albums.

Ebenfalls erfreuliche Neuigkeiten gibt es von Peaches, die für “I Feel Cream” u.a. Digitalism, Soulwax, Drums of Death und die Simian Mobile Disco an die Regler ließ und im Gegenzug ein mit viel Schmackes produziertes, das Beste aus New Rave-Gebratze und dem Trademark Peaches Sound vereinendes Album zurück bekommt.

Zu den Post – “West End Girls” Pet Shop Boys fehlte mir irgendwie schon immer der Bezug. Das ändert sich auch mit “Yes” nicht.

Passt stilistisch nicht wirklich, aber irgendwo muss es ja rein: Man Recordings veröffentlichen mit “Funk Mundial” einen Überblick über ihren 12”-Katalog, in dem sich wilder Baille Funk mit Crookers-Gewobble oder Oliver $‘s pumpendem Midget-Sound vermischt. Netter Service für die CD-Fraktion.

Ganz andere Baustelle: Tempa kompiliert die Highlights des legendären 2 Step- und UK Garage-Pioniers El-B, der sich ans Revers heften kann, Burials erklärter Lieblingsproduzent zu sein. “The Roots of El-B” ist essentiell. Ausrufezeichen.

Gleiches lässt sich über Kromestars “My Sound” leider nicht sagen. Eine solide Fingerübung, aber Dubstep ist mittlerweile doch schon ein ganzes Stück weiter.

Dann lieber Boxcutters abgründiges “Arecibo Message”. Zwischendurch gibt es auch hier kräftig auffe Fresse, aber es sind gerade die komplexen und atmosphärischen Nummern wie “Sidetrack”, die “Arecibo Message” zu einem runden Album machen.

Ausgezeichnete Arbeit liefert auch das All-Star Team von Moderat ab. “Das Modeselektor Dubstep-ige und Apparat Atmo”, wie letzterer im Interview so treffend zusammenfasste. Oder um bei den Kollegen von der Groove zu klauen: “Dubstep zum Heulen”.

Von ihren Dubstep-Wuzeln frei machen sich Various Production auf “The Secret Loger”. Unter Gerry Mitchells poetisches Brabbeln legen die Insulaner entrückte Instrumentals, die manchmal fast so spröde wirken wie Portishead auf “Third”. Würde ich bei der NME anschaffen gehen, würde ich jetzt ‘Digital Folk’ rufen.

Weniger Glück mit Vocal-Beiträgen hat Tim Exile auf “Listening Tree”. Manchmal klingt das als hätte Dave Gahans talentfreier Cousin beschlossen ein Boards of Canada Album zu ruinieren. Vermutlich könnte hier mit einer Instrumental-Version Schadensbegrenzung betrieben werden.

So weiter mit Everybody’s Darling Natasha Khan. Die hat sich für den zweiten Bat For Lashes Longplayer Hilfe von den großartigen Weirdfolkern Yeasayer geholt und bietet uns ein kleines, idiosynkratisches Meisterwerkchen namens “Two Suns” an. Und die Stimme bleibt, bei allen Parallelen zu Björk, halt auch verdammt groß.

Seltsam forciert wirkt die Rückkehr der Yeah Yeah Yeahs. “It’s Blitz” ist risikofreier Dancepunk mit obligatorischen Disco-Referenzen, aber der Funke will nicht so recht überspringen. Obwohl doch jeder einmal für 2-3 Tage in Karen O verliebt gewesen ist.

Ebenfalls ihren Zenit überschritten haben offensichtlich Art Brut, die mit dem rotzigen, akzentuiert britischen Rock ‘n’ Roll von “Art Brut vs. Satan” 2009 auch niemanden mehr wirklich schocken. Schon passabel, aber das Debüt hätte gereicht damals. Wobei, dann wäre uns ja ein großartiger Titel wie “DC Comics & Chocolate Milkshake” vorenthalten worden. Dann also doch: weitermachen!

Mit 2 CDs eindeutig zu umfangreich ist das neue Werk der Schweden The Soundtrack of our Lives, deren “Communion” aber allein schon wegen des wahrscheinlich hässlichsten Covers des Jahres hier erwähnt werden muss. 60s Rocker greifen zu.

Au Revoir Simone melden sich mit “Still Light, Still Night” zurück und alle, die sich auf Aeroplanes Remix von Friendly Fires’ “Paris” in diese Stimme verguckt haben, tun gut daran sich hiermit zu beschäftigen.

So, zum Schluss noch zweimal Geschichtsträchtiges: Zuerst der blinde Moondog, dessen Soundexperimente aus dem Jahr 1956 von Honest Jon’s unter dem Titel “More Moondog” der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Beeindruckende Field Recordings, die ihn nicht nur zum Vater des modernen Minimalismus machten, sondern dem Teilzeit-Obdachlosen auch zahllose Promi-Fans einbrachten, von Charlie Parker bis Steve Reich. Und mit “Bird’s Lament” auch eines der legendärsten Samples der letzten 10 Jahre.

Last und immer noch nicht least, der Mann, der Mythos – Bob Dylan. “Together Through Time” ist Dylans ca. 387. Album und trotzdem gut. Sehr bluesy in der Ausrichtung, mit abgezocktem Seen it all-Habitus – das passt noch immer.

So, noch ein kurzes What the Fuck?!? in Richtung Tom Henning Ovrebo

und der Verweis auf die 25 Tracks, die sich im Aigner’schen Trommelfell die letzten vier Wochen am wohlsten fühlten und schon bin ich wieder weg.

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Playlist:

1) Burial & Four Tet – Moth kaufen
2) Exile Missile – Star Burst kaufen
3) John Talabot – Afrika kaufen
4) Federleicht – On the Streets (Kollektiv Turmstraße Core Mix) kaufen
5) Moderat – Rusty Nails kaufen
6) Alan 1 – Sniff Them kaufen
7) Michel Cleis – La Mezcla kaufen
8) Dabrye – Walk kaufen
9) Fern Kinney – Tonight (Channel 83 Edit)
10) El Michels Affair – Heaven & Hell kaufen
11) Clipse – Kinda Like a Big Deal (ft. Kanye West)
12) Eddie C – You’re Welcome kaufen
13) Cappuccino – Hell Dance With Me (Reissue) kaufen
14) La Pena – Kenya kaufen
15) Âme – Setsa kaufen
16) Tiga – Shoes (Green Velvet Remix) kaufen
17) J Dilla – Reality Check (ft. Black Thought) kaufen
18) Brassica – The Centre kaufen
19) Capracara – King of the Witches kaufen
20) Nacho Patrol – Africaspaceprogram kaufen
21) Basti Grub – Trompetenmarsch kaufen
22) The Whitest Boy Alive – 1517 (Morgan Geist Remix) kaufen
23) Kenny Dixon Jr. – Yesterdays kaufen
24) For Disco Only – Bitshit B kaufen
25) Slugabed – Superphreak kaufen

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Florian Aigner

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MÄRZ

FEBRUAR

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Credit Titelfoto: Steve Parker. Creative Commons license