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Top 100 Songs of 2007

»Platz 80 - 61«

80) RZA, Big Daddy Kane & GZA – Cameo Afro

Kane kann man wohl auch noch in 25 Jahren nachts um 3 rausklingeln, ein Mikro vor die Nase halten und er würde nicht eingerostet klingen. GZA fühlt sich ebenso zu Hause über RZAs minimale Unterlage und ich lächle zufrieden.

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79) Public Enemy – Harder than you think

Endlich wieder. Flavor Flav ohne New York und Hoopz im Schlepptau, Chuck D hungrig wie lange nicht mehr und triumphale Horns – schon haben wir den besten Public Enemy Song seit ich weiß nicht wie lange.

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78) Herve – Cheap Thrills

Herve lässt seine sich permanent überschlagende Trademark-Bassline zu Hause und tranchiert stattdessen “Thriller”. Manche mögen ‘Captain Obvious’ skandieren, aber sind das nicht auch die, die dann morgens um 3 ekstatisch die Hände in die Luft reißen, wenn das hier in ihrem Koksclub gespielt wird?

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77) The Wombats – Let’s dance to Joy Division

Ein Song, der auch nach 30 Sek vorbei sein könnte und trotzdem seinen Platz hier nicht verlieren würde. Allein dieser herrliche Akzent bei “I’m back in Liverpool“ hätte schon gereicht, dass dann aber noch ein Weltklasse-Mitgröhl-Chorus folgt, schadet auch nicht.

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76) Prodigy – My world is empty without you

Prodigy nuschelt mal keine Todesdrohungen sondern geht unter die Verschwörungstheoretiker über einen Supremes-Klassiker. Ghostface bekommt langsam Konkurrenz bei diesem Soul-Originale-Scheiss. Soll wohl auf “H.N.I.C. II” sein, welches noch vor Ps Zwangsaufenthalt im Bau erscheinen soll.

Audio (via spinemag)

75) The Raveonettes – Aly, walk with me

Was ‘n das? DJ Krush Drums, Velvet Underground Psychedelica, Sonic Youth Noise Attacken und eine markante aber fast brüchige Stimme, die Aly bittet an ganz vielen Orten mit ihr zu laufen.

Audio (via vice)

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74) T2 – Heartbroken

“Umbrella-ella-ella-eeeeh-eeeh” und “Lip Gloss” haben es dann doch nicht auf die Liste geschafft, aber dieser Klingelton-Hit von der Insel musste schon sein. So catchy.

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73) Devin the Dude – Hope I don’t get sick a dis

Gibt es jemanden, den man nicht als Senfflecken-Proll abstempelt angesichts solcher Zeilen wie “I’m sticking this dick up in these bitches, it’s getting ridiculous, I hope I don’t get sick a dis” außer Devin? Besonders interessant auch, wie konträr sich der sehr dunkle, von brillanten Keys getragene Beat zu Devins seichtem Boasting verhält.

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72) Quasimoto – Hydrant Game (J Dilla remix)

Das hier wäre sicher im vorderen Drittel gelandet, hätte sich Peanutbutter Wolf nicht so lange bitten lassen. Bereits kurz nach Dillas Ableben auf Madlibs Myspace-Page aufgetaucht, sorgte dieser Track monatelang dafür, dass ich eben jene täglich 2-3 täglich besuchen musste. Dieses Jahr wurde das Teil dann endlich auf B-Ball Zombie War veröffentlicht und überraaschenderweise hängt es mir immer noch nicht annähernd so zum Hals raus, wie man nach 1,5 Jahren Dauereinsatz vielleicht vermuten könnte.

Audio (Instrumental)

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71) Sharon Jones & The Dap-Kings – 100 Days, 100 Nights

Diese Gospelbridge bei 1.50 Min bringt ja eingeschworene Agnostiker zum Kniefall.

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70) Teenage Bad Girl – Cocotte

Welch fieses Cut-Up-Inferno. Welch genialer Kontrast zwischen cheesy Synths und peitschenden Drums. Welch herrlich französisches Video.

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69) Boxcutter – Foxy

Was für ein paradoxer Track: wildes IDM-Geglitche, fiese 2-Step Rhythmik und drüber liegt dieses Willie Hutch Sample, das schon Mobb Deeps “Still Shinin” und Masta Aces “Good ol love” veredelte.

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68) Shinichi Osawa – The Golden

Eläctro/Nuuuu Reiv. Voll auffe Nüsse. Nichts Neues oder Überkreatives. Aber verdammt nochmal dermaßen effektiv.

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67) DJ Drama & Outkast – The Art of Storytellin’ 4

Auftritt Andre:

“She said ‘why in the club n you don’t make it precipitate?
You know make it rain when you can make it thunderstorm
I’m like why? the world needs sun, the hood needs funds
There’s a war going on and half the battle is guns
How dare i throw it on the floor
When people are poor
So I write like Edgar Allen to restore”

Reicht, oder?

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66) Benga & Coki – Night

Was die beiden hier zusammengeschraubt haben, erreichte in London schon beinahe “Midnight Request Line” – Status. Am ehesten das was man einen Dubstep – “Hit” nennen kann.

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65) Mark Ronson – Valerie (ft. Amy Winehouse)

Während “Toxic”, “Just” und “Oh my god” im Laufe des Jahres unter leichten Abnutzungserscheinungen litten, bleibt dieses herrlich druckvolle Zuttons-Cover auch nach Monaten noch frisch wie Max.

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64) The Presets – My People

Und weil’s so viel Spaß macht nochmal YouTube:
TadhgDagis wrote: “Sounds like the Eiffel65 dude.”
Ohne Worte…

Fast besser, weniger eingängig: der zickige D.I.M. Remix.

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63) Prinzhorn Dance School – I do not like change

In einer guten Welt wäre das der Titelsong zur längst überfälligen Kino-Adaption von Marc Aurels Leben. Stoischer geht’s nun echt nicht. Memo to self: Akademikerwitze streichen.

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62) Björk – Innocence

“Volta” war ja nun nüchtern betrachtet doch eher unspektakulär, aber “Innocence” waren die 4 Minuten, die genau das einlösten was ich bei der Kombination Björk/Timbo im inneren Ohr hatte. Amok-Synthies, Mortal Kombat-Schreie als Kick-Ersatz und die mit dem Schwanenkleid mit mächtig Schizo-Power. Unfassbar auch was Björk Fans für Videos drehen.

Video (fan made)

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61) Juelz Santana – The 2nd coming

Arbeitet Just Blaze eigentlich mittlerweile in der Carnegie Hall? Was er hier wieder zusammenkleistert klingt so gar nicht nach stickigem Studio. Umso erstaunlicher, dass Juelz mit diesem unfassbar überproduzierten Bombast derart lässig zu Recht kommt. Kann das mal jemand auf eine 12” packen, muss haben, dalli.

Video (Nike Ad)

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TEXT + AUSWAHL: FLORIAN AIGNER

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Platz 100-81

Platz 60-41

Platz 40-21

Platz 20-11

Platz 10-01

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