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Inventur (September 2010)

»Der Monatsrückblick«

Da kommt man mal einige Tage später als sonst in die Puschen und schon ist man mental schon völlig vereinnahmt von den Sensationen, die der Oktober so bietet. John Roberts, Maxmillion Dunbar, Gold Panda – Riesensause bisher. Dabei hat es der September doch verdient gewürdigt zu werden. Meine neue Lieblingsband mit dem herrlich doofen Namen, Swaggosaurus Rex-Allüren bei Black Milk, im Dojo mit Ski, State Of The Art – Gewummer im Auftrag von Commix und my mainest man DJ Nate. Hier wir gehen wieder:

Hip Hop Hausen:

Pathologischer Größenwahn und Swagger liegen beim ollen Onkel Hip Hop schon lange nahe beieinander. Eine Platte “Album Of The Year” zu taufen, ist also eigentlich gar nicht weiter bemerkenswert, oder gar ein Affront. Hört man dann noch auf den Namen Black Milk und hat den One Two Punch aus puristischem MPC-Flexen und ambitionierter Live-Instrumentation traumwandlerisch sicher im Repertoire, kann man sich mit Ansagen dieser Größenordnung durchaus mal nach vorne wagen. Bleibt zu hoffen, dass Milk jedoch hierfür nur Gültigkeit für den Sprechgesangssektor beansprucht, ansonsten hätte er sich nämlich deutlich verhoben.

Hätte Ski Beatz, der abgezockte Hund, Mos Defs Plattenfirma noch dazu bewegen können, dessen Beiträge zur “24H Karate School” freizugeben, könnte das inoffizielle dritte Mitglied von Camp Lo die obige 303-Katze durchaus zum Duell auffordern. Super produziert, das Alles, aber manchmal unter dünnbrüstigen 16ern leidend. Und der Übertrack “Cream Of The Planet” fristet nun aus obigen Gründen ein Dasein als angepapptes Instrumental.

Und gleich die nächste Institution. Hip Hops Cheech, besser bekannt als Devin The Dude, pafft sich wieder in seiner gewohnt liebenswerten Schlumpfigkeit durch die 15 entspannt groovende Tracks von “Suite 420” und ganz egal, wie oft er noch das Gleiche tun will: der Dude ist schlichtweg unfähig zu langweilen.

Weniger Couch-zentriert ist erwartungsgemäß “You Only Live Twice”, das gelungene Lebenszeichen des Herrn MF Grimm. Sehr direkt, sehr klassisch und vor allem verdeutlichend, dass dieser Cut-Throat Scheiss auch anno Zwanzigzehn noch funktioniert, wenn das Rappen von einem Charakterkopf besorgt wird.

Das genaue Gegenteil beweist dann Ill Bill, der mit seiner Presswurst-Delivery die zwar monochromen, aber soliden Muggs Instrumentals nicht vermag zufriedenstellend zu sezieren. Wäre in der Napster-Ära sicher der heiße Scheiß gewesen, heute klingen die “Kill Devil Hills” aber wie zweitklassige Soul Assassins Outtakes (siehe auch: Vinnie Paz“Season Of The Assassin”).

So, wem das jetzt zu viele Grautöne waren: Mark Ronson macht wieder Musik. Oder lässt er machen? Egal. Im Gepäck hat er neben The Business Intl. auch Vorarbeiter wie Ghostface, Q-Tip oder D’Angelo. Mit Brit-Pop’ismen, der Indie-Disse und dem Weinhaus wird natürlich ebenfalls kokettiert. “Record Collection” ist schließlich eine Ronson Platte. Die – trotz all des Glitzers – bisher blasseste, um genau zu sein.

Ich muss mich an dieser Stelle mal als großer Skeptiker in Bezug auf die Kulturexporte Brasiliens outen. Selecao – chronisch überbewertete Diven. Azymuth – lasse ich mir auch nicht von meinem Mann Otis aufzwingen. Gilles Petersons immer noch anhaltende Brazilectro-Aussetzer – the fucking worst. “City of God” kann bleiben und eigentlich entlarvt mich dieser Abschnitt sowieso nur als ignoranten Aktenspießer, der diesen Samba-Kram einfach nicht fühlen kann. Dachte ich. Dann kam Jneiro Jarel und ich begriff, dass die penetrante Lebensfreude mit einigen sinistren Snares, fies scheppernden Hi-Hats und roh geschnittenen Fetzen nicht nur zu ertragen, sondern gar ziemlich großartiges Sample-Material ist. “Fauna”, du bist ab jetzt mein Trumpf beim Thema Brasilien.

Noch erdiger und stoischer operiert Eric Lau auf seinem Beat-Showcase “Makin’ Sound”. Der frühe Dilla trifft den Pete Rock der “Petestrumentals”-Zeit – so oft gehört und doch immer wieder willkommen. Vor allem auch weil Lau nichts krampfhaft auf wonky und futuristisch trimmt. Purismus muss nicht verkehrt sein und mit “Cruise Control” ist auch schnell ein Übertrack gefunden.

“Duppy Writer” ist mir dann wieder zu Jamaika-lastig. Roots Manuva hat sich hierfür mit Wrongtom zum Riddim-Stelldichein verabredet und all die Rudeboys werde dieses Bekenntnis zur Karibik zu Recht feiern. Ich ziehe nach wie vor das dreckigere “Dub Come Save Me” vor.

Die richtige Balance zwischen R&B-Catchiness und Weirdo-Soul scheint Bilal auf “Airtight’s Revenge” gefunden zu haben. Das mag daran liegen, dass jeglicher Verkaufsdruck durch den Wechsel zu Plug Research verflogen sein dürfte, zum anderen aber vor allem auch an den Leuten die hier mit dem musikalischem Korsett beaufragt wurden: Shafiq Husayn, 88 Keys, Tone Whitefield. Noch nicht ganz in der Badu’schen Liga, aber auf einem guten Weg.

Für Lee Fields hingegen muss man das Klischee von der eigenen Liga wiederbeleben. Keiner, weder Al Green, noch Gil Scott-Heron oder Sharon Jones hat in den vergangenen Jahren eine so perfekte Deep Soul Platte veröffentlicht wie Mr Fields. KEINER. Da kommt die Reissue zu Fields’ 2002 erschienenem Album “Problems” gerade rechtzeitig. “My World” berührt noch etwas mehr, aber wer das vor 8 Jahren verpasst hat, kommt auch um “Problems” nicht herum.

In der omnipräsenten Ninja Tune Geburtstagsfeierei kann man anlässlich des 20. Dienstjahres schnell den Überblick verlieren. An dieser Stelle sei in all dem Greatest Hits Chaos schnell auf “XX – Vol.1” verwiesen, auf der Könner wie Flying Lotus, Micachu, Rustie, El-B oder Mark Pritchard den Dienstälteren eine zum Teil radikale Frischzellenkur verpassen. Und Neu- und Temporär-Ninjas wie Dorian Concept oder Jammer steuern zusätzlich noch Exklusives bei. Nur selten besser als die Originale, aber spannend. Die restlichen 4CDs nehm ich mir dann ein anderes mal vor.

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Und sonst so:

Tricky ist dort nicht vertreten, aber das Bristoler Urgestein war alles andere als untätig. “Mixed Race” heißt sein, einige sehr bekannte Melodien aufgreifendes und insgesamt sehr Songwriting-lastiges neues Werk. Gut gemacht, aber kriegt mich trotzdem nicht.

Das gleiche Fazit wird für The Qemists reserviert. Die deklinieren sich auf “Spirit In The System” von Digi Punk, über D&B und Jungle bis hin zu New Metal Wobble (Linkin Park meets Pendulum – autsch) durch so ziemlich allen Genres, die mir die letzten 15 Jahren so auf die Eier gegangen sind. Kopfschmerz-Alert!

Viel besser macht das selbstverständlich das PMC-Juwel Robot Koch. “Songs For Trees and Cyborgs” ist halb Collabo/halb Solo-Projekt und wenngleich die Trefferquote etwas niedriger liegt als auf “Death Star Droid”: gerade die weniger forcierten Geschichten, wie “Cloud City”, “Patience”, “Late Introduction” oder “Threats” bestechen durchaus.

Vielleicht hört ja auch Soul Jazz mit und bittet Herrn Koch um einen Beitrag zum nächsten “Future Bass” Sampler. Den ersten Teil bestreiten tragende Säulen der Insel-Instanzen Hessle Audio, DMZ und Hyperdub, aber auch Frischfleisch darf an der weiteren Ausdifferenzierung der mittlerweile eh nur noch als Schwamm herhaltenden Bezeichnung ‘Dubstep’ arbeiten. Besonders schön: das gespenstische “Air”.

Gejukt und Footgeworkt wird auf “Future Bass” wider Erwarten nicht. Den Markt scheint dafür Planet Mu gerade ganz gut für sich (und damit für Europa) abgesteckt zu haben. Nicht nur, dass dort diesem weirden und unfassbar rohen Hybriden aus Hip Hop, Ghetto Tech, tiefen Frequenzen und Chipmunk-Pitchbending demnächst bald eine ganze Compilation gewidmet wird. Nein, ein findiger A&R sicherte sich auch die Rechte an Teilen des Backkatalogs DJ Nates und ließ diesen als inoffizielles Best-Of des 20-Jährigen Juke-Frontarbeiters unter dem Titel “Da Trak Genious” als 3LP unter die Leute bringen. Eine der eigensten musikalischen Entwicklungen der letzten Jahre, aber für mich mit der geilste Scheiß wo gerade gibt.

So, nochmal ein kleiner Nachtrag in Sachen “Ausdifferenzierung”: wer die letzen Jahre so überhaupt keine Zeit hatte, die Entwicklungen kontemporärer Tanzmusik zu verfolgen, kauft sich einfach das neue Commix Remix-Album “Re:Call To Mind”. Da gibt es alles: einen Burial’schen Ambient-Stepper, Psycho-House vom großartigen Workshopper Kassem Mosse, Karate-Bass von Instra:mental, Garage Techno von Pangeaa und A Made Up Sound, luftige Deepness von den Two Armadillos, einen Trip die Memory Lane runter mit Underground Resistance und eine Berghain Walze von Dettmann. Einzig Disco fehlt, aber die war ja eh immer da. Higlights: Mosse, Instra:mental und Burial, aber auch als Album am Stück fast schon erschreckend schlüssig.

Den ebenfalls immer extrem schlüssigen House-Entwurf seines Stammlabels We Play House verlässt San Soda auf dem Vinyl-Sampler seines Debütalbums “Immers & Daarentegen”. Das macht aber überhaupt nichts. Erstens, weil die CD-Fassung auch seine oldschooligen, bisher nur auf Vinyl zugänglichen House-Blaupausen versammelt und zweitens weil diese Tempodrosselungen, Synth-Spielereien und Hip Hop Tributes den manchmal allzu rigiden Trademark-Sound der Belgier schön auflockern. Gelungen.

Schwerer tue ich mir mit “Loving”, Johannes Heils Beitrag für das Cocoon-Imperium. Sauber produzierter Tech House, im Falle von “Seeded” oder “Big City Nights” durchaus mit soviel Charakter um nicht in den Untiefen der Beatport’schen Top 100 unterzugehen, aber auf Albumlänge dann doch nicht mit genügend Cochones um länger im Gedächtnis zu bleiben.

Den Mantel des Schweigens kann man über “Barking”, das x-te Album der ewigen Trainspotting-Combo Underworld, ausbreiten. Bei Tiesto, Dubfire, Van Buren und Stadion D&B bin ich raus. Sorry. Da hilft auch keine gut gemeinte Kollaboration mit Appleblim und Al Tourettes.

Weiter mit der erbarmungslosen 80s-Trashisierung. Chromeo laufen leider mittlerweile Gefahr eine Parodie ihrer eigenen Parodie zu werden, was eigentlich sehr schade ist nach gerade mal drei Alben. “Business Casual” funktioniert immer dann am besten, wenn sich das Duo an seine bewährte Formel aus Spandex-Funk und Hi NRG-Talkbox-Persiflagen hält. Schon irgendwo nett, aber gerade nach Jimmy Edgars wesentlich feisterem “XXXXXX” nicht mehr wirklich gebraucht.

Und gleich der nächste Blog-Darling, der Schiffbruch erleidet: Aeroplane, mittlerweile zum Soloprojekt mutiert, erdrückt auf “We Can’t Fly” all die mühsam etablierte Fluffigkeit früherer Prodkutionen mit ausladenden Prog-Masturbationen (oh, ja inkusive orgiastischen Gitarrensoli und Schweinerock-Grooves). Da wäre weniger mehr drin gewesen.

Erol Alkans Nu Disco Starletts Fan Death etablieren derweil auf “Womb Of Dreams” einen vergleichbar bombastischen, aber lockerer groovenden 80s Entwurf. Auch hier wirkt vieles bemüht, gerade wenn man sich an der Königsdiziplin “80s Synth-Pop” verhebt, aber irgendwie verzeiht man das hier eher. Von einem unterbewussten Vaginabonus will ich jetzt lieber nicht schreiben, man weiß ja nie wohin sich die Schwarzer so verirrt…

Ebenfalls gerne in dieses Neo/New/Nu/Balearic/Disco/Whatever-Haifischebecken, wird Glasser geschmissen, was ich nach wie vor eher auf den ausladenden Remix des spanischen 112 BPM Magiers John Talabot schiebe, als auf die Musik von Cameron Mesirow. Discogs schlägt als Genre-Bezeichnung ‘Abstract, Pop Rock, Ethereal, Disco’ vor, was uns auch nur teilweise weiterbringt. Vielleicht hilft für “Ring” stattdessen eher eine Standortbestimmung auf Basis der beiden Hauptarbeitgeber Glassers: Young Turks und True Panther. Also, The XX mit mehr Spuren oder so.

Während Glasser auch schon überzeugt, gibt es eine Band auf True Panther, die zeitgleich ihr erstes Album in die Läden gebracht hat und der ich völlig verfallen bin. Teengirl Fantasy heißen die zwei, das Album hört auf den programmatischen Titel “7AM” und auch wenn nicht alle neun Stücke das schwindelerregende Niveau der ersten Single “Cheaters” erreichen: so und genau so will ich meine Popmusik im Jahr 2010 haben. Wobei ‘poppig’ hier nicht unbedingt das richtige Adjektiv ist. Teengirl Fantasy sind zickig, scheißen auf Strukturen und bekennen sich eindeutig zum Track statt zum klassischen Song. Und auch wenn ich es so ähnlich schon an anderer Stelle gesagt habe: das Szenario ‘Animall Collective covern Larry Heard-Klassiker’ trifft das Ganze wohl am besten. Jack is back und er unterwandert das Gitarren-Nirvana. Herrlich.

Weniger Roland-lastig ist “Permanent Midnight” ein surrealer Vampir-Slasher aus der Feder von Blakula (aka The Diaphanoids), der sich am ehesten noch mit der in den letzten Jahren auf DC Recordings etablierten Ästhetik vergleichen lässt. Analog as fuck, von ehrlichen Musikern eingespielte Weirdo-Disco Grooves, Krautrock- und Psych-Jams, verzerrte Gitarren, psychotische Carpenter-Melodien – dass dieser Abschnitt mit einem dicken Lob abgeschlossen wird, ist absehbar, ne?

Das sind gute Stichworte auch für E.M.A.K., das Produzentenkollektiv aus Köln, das sich in den frühen Achtzigern im Originalton West in Köln einquartiert hatte und beim Brötchen holen dabei Holger Czukays mehr als einmal über den Weg gelaufen sein muss. Aber Can ist für “A Synthetic History Of E.M.A.K. 1982 – 1988” ohnehin nicht mehr der beste Referenzpunkt, Kraftwerk hingegen (natürlich) schon. Aber auch Schnitzler und Schulze. Wobei man E.M.A.K. einen stärkeren (d.h. überhaupt vorhandenen) Fokus auf den Tanzboden attestieren darf als den Cosmic-Esoterikern. “Ohne Titel” und “Gewitterluft” sind sogar waschechter Proto-House. Ach was war man damals originell in Nordrhein-Westfalen.

Gitarren auf Warp waren vor Jahren noch ein Riesenereignis. Auch wenn das heute nicht mehr ganz so ist: etwas genauer hört man als Indie-Externer dann doch noch hin, wenn Gitarrenzupfer Steve Beckett für sich gewinnen können. Im Falle von The Hundreds In The Hands hat die Überzeugungsarbeit Kyle Hall bereits geleistet, der deren “Dressed In Dresden” in eine federnde und bleepende Post-House-Synth-Arie verwandelte, die man als Viermalvierer einfach mögen musste. Die Originale auf dem Album unterscheiden sich – welch Überraschung – davon dann doch signifikant, wobei mich dieser, hier etwas unterschwelliger vorhandene, DFA Disco-Bums natürlich wieder schnell kriegt. Kann man machen.

Im Falle von Interpol lassen sich hingegen gerade wieder die unangenehmen Seiten der Gitarrenjournaille nachvollziehen. Da machst du vier Alben lang einfach das, was du am besten kannst und schon sinkt dein Coolness – Grad beinahe auf H-Blockx – Niveau. Und all das nur wegen The O.C. Ach ja, die Musik auf “Interpol”. War schon besser, natürlich.

So, Endspurt hier. Nick Cave und Konsorten legen ein “zweites Grinderman-Album” vor. Das darf man begrüßen, obwohl der Aigner, das alte Weichei, die leiseren Töne von Herrn Cave schon immer etwas lieber mochte als die breitbeinige Pose, die Cave gerade auch bei Grinderman immer wieder bereitwillig einnimmt.

Dieses Vakuum schließt diesen Monat dann “You Are Not Alone”. Die legendäre Mavis Staples drückt stimmlich hier erwartungsgemäß alle an die Wand und lässt sich von Wilcos Jeff Tweedy dazu passende, unaufdringliche Folk-, Blues- und Rock ‘N’ Roll-Arrangements anfertigen. Manchmal etwas altbacken und “Sister Act”-ig, aber eine Dame wie Frau Staples darf das.

Zum Schluss lassen wir noch ganz tief graben. Die Digger-Instanzen Finders Keepers, Now-Again, Strut und Soul Jazz werden bereits einige Konferenzen abgehalten haben, wie es passieren konnte, dass “Turkish Freakout: (Psych-Folk 1969-80)” nicht bei ihnen, sondern über Bouzouki Joe erschienen ist. Eine fantastische Zusammenstellung türkischer Rare Grooves – mit Betonung auf ‘Grooves’.

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Playlist:

1) John Roberts – Dedicated kaufen
2) Nicholas – Never kaufen
3) Maxmillion Dunbar – Lemon & Lime kaufen
4) Ski Beatz – Cream Of The Planet (ft. Mos Def) kaufen
5) Theo Parrish – Sketches (A1) COMING SOON (CD-Reissue)
6) Matthew Dear – Slowdance kaufen
7) Black Milk – Deadly Medley (ft. Royce 5’9 & Elzhi) kaufen
8) Greymatter – Only To Fall kaufen
9) Jacob Korn – Slamduck kaufen
10) Clause Four – Come Back To Me kaufen
11) DJ Sprinkles pres. KSHE – Double Secret kaufen
12) Commix – Strictly (Kassem Mosse Edit) kaufen
13) Teengirl Fantasy – Make The Move kaufen
14) Julio Bashmore – Around kaufen
15) Erdbeerschnitzel – To An End kaufen
16) Falty DL – Odyssey kaufen
17) Cosmin TRG – Liebe Suende kaufen
18) Grinderman – Star Charmer kaufen
19) XXXY – This Much kaufen
20) Blue Daisy – Raindrops (John Talabot Remix) kaufen
21) Solar Bears – Cristalline (Letherette Remix) kaufen
22) Marc Rapson – I Will Do Things kaufen
23) Aera – Daidalus kaufen
24) Horizontal Ground – 6 (A-Side) kaufen
25) The Popular People’s Front – Abah Dabah Dis kaufen

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Florian Aigner

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AUGUST

JULI