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Inventur (Juni 2010)

»Der Monatsrückblick«

Machen wir uns nichts vor: BPM, Remixes und Gatefolds konnten die letzten vier Wochen mit Kraken-Paul, Netzer-Punchlines, Müllertum und der Romanze Klose/Stenger nun wahrlich nicht mithalten. Und weil man als vernünftig sozialisierter Mitteleuropäer in dieser Zeit zwischen 8 und 12 Stunden für Fußball einplanen muss, ist diese Kolumne auf den letzten Drücker noch in wirklich harte Arbeit ausgeartet. Vor allem wenn so viele Großkopferten um Aufmerksamkeit werben…

Hip Hop Hausen:

Großkopfert, Part 1: The Roots. Denen hört man die durch Jimmy Fallon gewonnene finanzielle Unabhängigkeit insofern an, als dass “How I Got Over” extrem unprätentiös und lässig wirkt, selbst wenn der Zeigefinger ausgefahren wird. Wie aus einem Guss, garniert mit ?uestloves überragender Arbeit in der Schießbude – jetzt noch 2-3 Gäste weniger und 10 Black Thought Strophen mehr und es gäbe gar nichts zu meckern.

Es geht mit A-Prominenz weiter. Auch wenn Andre in den meisten Augen der Franchise Player der Marke ‘Outkast’ bleibt, so untermauert Big Boi mit “Sir Luscious Left Foot” seine Hall Of Fame-Ambitionen. Und er tut dies nicht auf die denkbar einfachste Weise. Im Gegenteil: “Sir Luscious Left Foot” ist keineswegs “Aquemini” Lite oder “ATLiens” Redux, sondern kontemporär as fuck. Und dennoch so viel besser als der ganze Sechzehntel-Südstaaten-Terror und Larger-Than-Life-Pimpism, den man uns immer wieder unterschiebt, sobald jemand einen Vorschuss erhält, mit dem man sich mehr als einen Jahreswagen bei Honda leisten kann. Vielleicht liegt das aber auch einfach an der unfassbaren technischen Virtuosität Big Bois und der Abgezocktheit zweier Dekaden in diesem Spiel.

Nominell geht das Klotzen weiter. Nächster Halt: 8 Mile. Aussteigen will ich da aber nicht. Zu sehr ist Eminem zum popkulturellen Abziehbildchen verkommen. Das ist unfair, so hat er doch dieses Mal immerhin den Taliban-Flow beerdigt und sein Rap-IQ ist nach wie vor über jeden Zweifel erhaben, aber ich will und kann das nicht mehr hören. Sorry, meine “Recovery” ist noch nicht abgeschlossen. 2018 vielleicht.

So, von der Bild zu Wax Poetics. So diese platte Metapher wäre hiermit auch endlich mal benutzt und wird postwendend ad acta gelegt. Äh ja, also weiter mit Liebhaberscheiss: AG cruist auf “Everything’s Berri” derart entspannt durch die Bronx, dass man sich auch nach roten Hydranten und Würfelspielen sehnt. Für mich immer noch einer der Nominierten in Sachen “Most Underrated Of All Time”. Und wer zur Hölle ist eigentlich Ray BeRRi? Macht er nämlich gut, die Beatschrauberei.

Das Gleiche gilt für The Returners, die den von mir eigentlich schon abgeschriebenen El Da Sensei mit extrem druckvollen Produktionen, die sich in ihrer Ausproduziertheit eher auf die Napster-Ära denn 1994 beziehen, so zwingend klingen lassen, wie lange nicht mehr. Schöne Überraschung, dieses “GT2: Nu World”.

Nochmal Anachronismus, nochmal ältere Männer, nochmal grundsolides Beathandwerk und bodenständiges MCing: John Robinson und Lewis Parker feiern eine trueschoolige Blockparty und bereichern den Throwback-Sommer mit “International Summers” auf eindrucksvolle Art und Weise. Und das sage ich nicht, weil mir die Labelassoziation klüngelige Lobhudelei abnötigen würde. I am Scharfrichter and I like.

Klassizismus – can’t stop won’t stop. Ausgerechnet in dem Sommer, in dem die alten Tugenden unserer Elf auf die Eier gehen und stattdessen Deutschland zu einer monströsen spanisch-holländischen Selecao mutiert (äh, das Habfinale mal elegant ausgeklammert), scheint sich Hip Hop, dieser launische Bastard, genau auf diese alten Tugenden zu berufen. Was diese wackelige und Deadline-inspirierte Analogie mit Marco Polo zu tun hat? Well, alles. Der macht nämlich konsequent weiter mit seinen Boom Bap’ismen und tributet sich wieder einmal durch den umfangreichen Backcatalog von Large Pro, Premier, Showbiz und Easy Mo Bee. Eigenständig geht anders, aber die Zielgruppe frisst ihm aus der Hand. Auch wenn er “The Stupendous Adventures of…” freimütig als B-Seiten-Verwertung ausweist.

Ähnliches tut Madlib bekanntermaßen in seiner “Medicine Show”, für die unser liebster ADS-ler in der Zeit, in der ich diese Kolumne abfrühstücke, wieder fünf komplette Alben zusammengestellt haben wird. An dieser Stelle sei besonders auf Episode 5 verwiesen, einem bisweilen sensationellen Schnipseltape aus alten (frühe 90er – 2000) Zeiten, das erkennen lässt, wie sich Otis dem Wahnsinn von “The Unseen” und dem bluntgeschwängerten Future Jazz von “Madvillainny” langsam annäherte. Nicht nur für Historiker und Groupies essentiell.

Auch schön: die Liebeserklärung “Never Stop Sampling”, in der Southpaw Chop klassische MPC-Akrobatik mit dezenter Cam-Beathypnose verbinden. Natürlich auch eher 1997 als 2010 aber mir läuft das gerade gut rein. Und ‘alt’ ist ja eh allerorts schon immer das bessere ‘Neu’ gewesen.

Grooveman Spot schert unterdessen auf “Change Situations” zwar erneut auch in Richtung Sa-Ra und – man entschuldige die Hässlichkeit des Begriffs – Neo-Soul aus, aber es sind gerade die an seine Split-Maxi auf MCDE anknüpfenden Slo-Mo-Sci-Fi-Boogie Nummern, die mir im Gedächtnis geblieben sind.

Kein Monat ohne Wackeldackel. Für Juni übernimmt Shlohmo (warum weckt dieser Name bei mir ähnlich schnell Curb Your Enthusiasm – Assoziationen wie Uruguays Nationalhymne?) den Wonky-Part. “Shlomoshun Deluxe” ist solider Brainfeeder-Synth-Porn, angereichert mit soliden Remixes von Tokimonsta, Fulgeance, Devonwho und Low Limit. Wer seine Basslines gerne rülpsend hat und der Meinung ist, dass Ramp doppelt so viele Platten pro Monat veröffentlichen sollte wie bisher, liegt hier richtig.

Vielleicht hätte der Blumentopf es auf “Wir” auch mal mit LA-Beatscience versuchen sollen, anstatt in die Dendemann Falle zu tappen. Liveband, Pogokompatibilität und Fanmeilen-Refrains bocken live bestimmt, aber doch bitte nicht zuhause. Das haben die Beasties vor 20 Jahren schon besser gemacht. Dafür lasse ich auf die Raportagen nix kommen. Populismus in geil. Basta. Als nächstes kommt hier noch einer an und begrüßt Netzers Rückzug.

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Und sonst so:

Im zweiten Teil werde ich versuchen die Fußballkalauer auf ein Minimum zu reduzieren. Jene bieten sich für MAYA aber auch nicht wirklich an. Zu konspirativ-schwurbelig gibt sich Frau Arulpragasam, zu unschlüssig und fahrig wirkt das dritte M.I.A. Album. M.I.A. will alles: Noisepunk, Dubstep-Wobble, grellen Girlpop, futuristischen Hip Hop. Im Gegensatz zum hervorragend gealterten und in allen Belangen brillanten Vorgänger, fügen sich hier die Einzelteile nicht so recht zusammen und M.I.A. wirkt zum ersten in Sachen Trendscouting nicht auf der Höhe. Kann vielleicht noch werden, mehr als zwei Durchgänge waren bisher nicht drin.

Ein endgültigeres Fazit lässt sich für Ruskos erstes Album ziehen. “O.M.G.” ist die Amerikanisierung und Sterilisierung von Dubstep, der Soundtrack für Bierbongs und zerrissene Wifebeater. Bro-Step halt. Da nehme ich doch lieber Vorlieb mit Ruskos, durchaus auch nicht durchgehend gelungenen, Beiträgen zum oben besprochenen “MAYA”.

Oder eben mit dem Original. Mala und Coki, in ihrer Bedeutung für Half-Step in etwa mit Kool Herc und Flash gleichzusetzen, veröffentlichen endlich das erste Digital Mystikz Album. “Return II Space” verkörpert gleichzeitig den Geist von King Tubby und Goldie, kommt mir aber schlichtweg fünf Jahre zu spät. Das mag Blasphemie sein, aber heute bringen Andere die englische Bass-Szene mehr nach vorne als die beiden Pioniere.

So zum Beispiel Eleven Tigers, der auf dem hervorragend gesequenceten “Clouds Are Mountains” zeigt, dass IDM und Art-Pop als Ideengeber in der Garage-Avantgarde gerade ein gern gesehener Gast sind – siehe Mount Kimbie et al. Burial hallt natürlich auch mächtig nach und wer diese Namen aufaddiert, weiß, dass das so richtig meine Tasse Tee ist. 2LP, bitte!

Ital Tek hingegen geht auf “Midnight Colour” verstärkt Bit-Hoppen, borgt sich die ein oder andere Purple-Bassline aus und wirkt irgendwie unentschlossener als auf dem Vorgänger. Ein solides UK-Album, keine Frage, aber irgendwie mit einem Hauch von Stangenware.

Synth-Fetischisten greifen zu “Returnal”, einem Monster von einem Psych-Drone-Album aus der Feder von Oneohtrix Point Never. Die Bassdrum macht Urlaub, stattdessen gibt es hier ausladendere Synthesizerorgien als auf jedem Tangerine Dream Album. Sehr orts- und zeitabhängig, aber mit den richtigen Rahmenbedingungen magisch.

Ob das auch für die zweite CD (Field Recordings ahoi) im Echospace Doppelpack “Liumin” gilt, konnte ich noch nicht überprüfen, aber der auf CD1 in Perfektion durchexerzierte Dub Techno kriegt mich immer wieder. “The Coldest Season” wird zwar nicht getoppt, aber dennoch gibt es wenige, die den Nachlass von Basic Channel so würdig verwalten wie Modell und Hitchell.

Noch eine Spur spannender, weil variantenreicher ist “Agents of Time“, das Album-Debut-Not-Debut von Wagon Repair Cheffe Mathew Jonson. Alles drin: verspulter Technofragmentarismus, britisch klingende Synthmodulationen, Cut-Up-Vocoder-Disco-Irrsinn, handgebremstes Late Night Tripping. Florian Aigner gefällt das.

Genau wie “Omega”, Robert Hoods Neuer. Auf dessen Bedeutung für all things Techno und Minimal muss an dieser Stelle nicht noch langatmig hingewiesen werden. Konzentrieren wir uns doch stattdessen auf die Gegenwart und heben Hoods beeindruckende Langlebigkeit außerhalb der Belanglosigkeit hervor. Ausnahmekönner. Punkt.

Nachdem Patrick Pulsinger letzten Monat als Kreativinput und Studiowizard für Elektro Guzzi großartige Arbeit geleistet hat, meldet sich der Österreicher nun eigenverantwortlich zurück. Auch wenn “Impassive Skies” ein gelungenes, vertracktes Techno-Album mit dutzenden wissenden Querverweisen ist, so bleibt doch das Guzzi’sche Technoband-Konzept das spannendere.

Apropos Band: Urban Tribe ist nicht die hirngespinstige Wichsfantasie eines 313-Fetischisten, sondern die Fortsetzung des einst auf Mo’Wax veröffentlichenden losen Kollektivs um vor allem Gerade Ingram, aber auch Anthony ‘Shake’ Shakir, Kenny Dixon Jr. und Carl Craig. Die neueste Episode verzichtet auf Titel und nennt sich schlicht “Programm 1-12”. Dreckiger geht’s kaum und das ist immer noch ein verdammt hochzuhängendes Kompliment. Detroit, what!

Mehr Ethno, etwas sauberer, aber auch immer mit dem Jazz-Schalk im Nacken: Guillaume & The Coutu Dumonts’ “Breaking The Fourth Wall”. Glücklicherweise ist jener Guillaume aber ein viel zu guter Musiker um sich in Rhein-Main-Tribal-Allgemeinplätzen zu verlieren. Vielleicht würde so eine Femi Kuti Platte mit einem stabilen Viervierteltakt um die 125 BPM klingen. Was ich jetzt nicht für das Schlechteste halte. Und mit “Discotheque” ist auch noch ein ganz, ganz deepes Opus dabei.

Ethnochic gibt es zum Teil auch auf “Cajun Lunch” zu hören, Ost & Kjex pfeifen aber auf den Musiklehrer-Duktus und holen sich eher Inspiration bei den berufsbekloppten Franzosen von Noze. Wenn die denn mehr Bock auf Synthie-Pop als Chanson hätten. Ach passt das schön in die Jahreszeit.

Eine Spur Compost-iger, sprich Fusion-iger, gerieren sich TJ Kong & Nuno Dos Santos mit “After Dark My Sweet”. Vocal-lastiger House, für den man mal wieder eines der abgedroschensten Adjektive bemühen muss: ‘soulful’, y’all. Für scheuklappenfreie Rare Groover und romantische Clubberer.

Deutlich zu glatt und perfektionistisch finde ich dann “More”, das vierte Booka Shade Album. Clubfutter im Dreischlag, aber irgendwie einfach zu deutsch und routiniert um wirklich zu überzeugen.

Dann doch lieber eine Überdosis Diven-Disco, courtesy of Horse Meat Disco. Die legen nach etwas mehr als einem halben Jahr bereits die zweite Comp für Strut vor und dieses Mal wird es noch schmachtender, käsiger und expressiver als zuvor. Ein willkommenes Gegenstück zum Edit-Wahn, hier regiert das Original. Wenngleich es manchmal, der Abwechslung willen, dann doch etwas weniger offensiv queer hätte sein dürfen. Musikalisch, versteht sich.

Dass es von der Horse Meat Disco zu den Scissor Sisters nur ein Katzensprung ist, deutete Justus Köhnckes wirklich lesenswertes Pointenfeuerwerk in der aktuellen Intro bereits an. Und weil der so gut war, sage ich an dieser Stelle jetzt auch nicht mehr als das: “Night Work” ist der Hipsterneffe der Gebrüder Gibb. Oder Elton John auf Ed Banger. Der musste sein, das im Anschluss zu Besprechende leitet sich schließlich nicht von allein ein.

Dass fehlendes Talent auf Dauer nur schwer zu kaschieren ist, demonstriert “Sex Dreams And Denim Jeans”, das minimal zwei Jahre zu spät erschienene Uffie Album. Aus den Instrumentals ließe sich bestimmt eine schöne Oizo EP schnitzen, so quält man sich aber durch Autotune-Plattheiten und Reimen-Nach-Zahlen-Dadaismus, um dann spätestens bei dieser desaströs autistischen Debbie Harry Vergewaltigung “Hong Kong Garden” die Geduld zu verlieren.

Auch eher pünktlich zur Nuuuuuu-Rave-Zeit veröffentlicht hätte “The Boxer” werden sollen, Kele Okerekes (ja, die Bloc Party Type) Solodebüt. Die Stimme finde ich immer noch uneingechränkt super, aber irgendwie hielt der Fieps-Rums-Knarz-Drang bei mir nur eine gute Saison lang an. Deswegen fallen dann auch genau die genuin nach Bloc Party klingenden Tracks hier positiv auf, was den Sinn dieser Fingerübung dann doch nicht so ganz ersichtlich macht.

Gar nicht mal so leicht machen es sich die Chemical Brothers auf “Further”. Es wird geprogt und gekrautet, das Flurfutter trägt Camouflage, das in seiner Geschwindigkeit fast schon karrikaturesk anmutende “Escape Velocity” ausgenommen. Irgendwie unschlüssig, das Ganze. Extrapunkte aber für das gern gesehene “Swoon”-Sample.

Jedermanns liebste Synthguitar-Zwitter numerieren ihre Alben unterdessen weiter pragmatisch durch. “LP4” ist das mittlerweile vierte – No Shit, Sherlock – Ratatat Album. Alles beim Alten, weitgehende Vocal-Freiheit, weichgezeichnetes Gitarrenspiel und Trademark-Groove des Duos. Manche mögen das redundant finden, ich meine: die dürfen das.

Nobody hingegen hat schon einige Generalüberholungen hinter sich: vom Shadow’schen Collagen-Hop, über sommerliche Beach Boy’ismen und Laptop-Folk bis zu Stoner Grooves. “One For All Without Hesitation” versucht nun all diese Fäden zusammenzuführen, ist aber gerade aufgrund des inflationären Autotune-Einsatzes eines der bisher schwächsten Alben des Engelsstadtlers.

Meinem Stiefmütterchen-Genre konnte ich diesen Monat nun wirklich nicht viel Zeit einräumen, aber immerhin lief mir die wavige Catchiness der Drums ganz gut rein. Schwitzende Männer an echten Instrumenten habe ich dann hoffentlich nächstes Mal wieder im Programm.

Den Rausschmeißer gibt Kris Kristofferson. Ja, DER Kris Kristofferson. Der war vor Hollywood mal ein wirklich passabler Country Sänger. Auf “Please Don´t Tell Me How The Story Ends” haben Light In The Attic Demos des Barden aus den Jahren 1968-1972 versammelt und die klingen erfreulicherweise selten wie eine Squaredance-Banjo-Horrorshow, sondern eher nach einem leichtgewichtigen Johnny Cash. Uns Johnny bleibt der Chef, aber das macht wirklich auch Spaß. Auch ohne Lagerfeuer und Johnny Walker.

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Playlist:

1) Sepalcure – Down kaufen
2) Ellen Alien – Flashy Flashy (Nicholas Jaar Remix) kaufen
3) Mau – Clanet Paravan coming soon
4) Jimmy Edgar – Hush (Kyle Hall Remix) coming soon
5) Quest – Smooth Skin kaufen
6) Jay Electronica – The Ghost Of Christopher Wallace coming soon (?)
7) Mount Kimbie – Before I Move Off kaufen
8) Gunnar Wendel – 578 (Omar S Rude Boy Warm Mix) kaufen
9) Urban Tribe – Program 3 kaufen
10) Andy Stott – Tell Me Anything kaufen
11) Botox – Overdrive (Morgan Geist Remix) kaufen
12) Oracy – Bass Mood kaufen
13) AG – Dancin With A Shifter kaufen
14) Black Keys – Next Girl kaufen
15) Mark E – Christo kaufen
16) Mock & Toof – Farewell To Wendo kaufen
17) Story – Fascinated kaufen
18) The Roots – Web 20/20 kaufen
19) Jitterbug – Ancient Ruins kaufen
20) Lay Low – Please Don’t Hate Me (Gluteus Maximus Remix) kaufen
21) Skatebard – Naar Det Rykker I Ringen kaufen
22) Akabu – Searchin’ (MCDE Remix) kaufen
23) D-Bridge – ZX81 (Shed Remix) kaufen
24) George Fitzgerald – The Let Down kaufen
25) Koljah – Simple Things kaufen

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Florian Aigner

Photocredit: Musikzimmer

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MAI

APRIL