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Inventur (Juli 2009)

»Der Monatsrückblick«

Alchemist, K.I.Z., AZ, DJ Spinna, Cage, Trife, Chali 2na, Prodigy, Fabolous, K-Def – zumindest nominell fährt Hip Hop Hausen im Juli so einige Großkopferte auf. Und sonst so übt sich unterdessen wie immer im großen Genre-Spagat und findet Zeit für die avantgardistische Exkurse Moritz von Oswalds, den Hedonismus von Passion Pit, das Geklöppel von Fukkk Offf, den komplexen House eines Bruno Pronsatos, den Trommelfellterror Clarks oder die großen Fusionen Andres’ oder Karizmas.

Hip Hop Hausen:

Steigen wir ein mit Alchemist und “Chemical Warfare”. Auch auf seinem zweiten offiziellen Album kann der Alchimist es offensichtlich nicht lassen, sich von der geladenen A-Prominenz wieder und wieder an die Wand rappen zu lassen. Besonders eklatant wird das dann wenn das Weißbrot versucht neben Kool G Raps immer noch extrem präzisen Kanonensalven zu bestehen. Aber wer so produziert, darf sich den ein oder anderen Fauxpas durchaus leisten. Und auf die Gangrene-Geschichte muss man sich spätestens nach “Under Siege” und “Acts of Violence” auch freuen wie bolle.

Einen Produzenten ähnlicher Gewichtsklasse gut gebrauchen könnte AZ, der auf “Legendary” zwar erneut beweist, dass er zu den geschmeidigsten Wortakrobaten der letzten 15 Jahre gehört, dies hier aber nicht mit adäquaten Instrumentals angemessen unterstreichen kann. Wie heißt es da so schön in der Plattitüden-Kiste: für Fans.

Einen richtig dicken Fisch an Land gezogen hat hingegen Ex-Screwballer Blaq Poet – kein geringerer als Chris Martin (nei-eeen, nicht die Coldplay-Heulboje) hat “Tha Blaqprint” produziert. Und auch wenn die knochentrockenen Premo-Snares kein Verfallsdatum kennen: ganz so O(h)rgasmus-erzeugend wie noch vor 10 Jahren ist das dann doch nicht mehr. Unterm Strich aber dennoch ein angenehm dreckiger Trip die Memory Lane runter.

Warum Trife Diesel nie den Weed-Carrier-Status überwinden konnte, ist mir spätestens seit dessen bärenstarken Auftritten auf dem Theodore Unit-Album ein Rätsel. Sein Solodebüt “Better late than never” krankt dann leider auch an den typischen Handlanger-Symptomen: Ghostface kriegt Pete Rock, J Dilla, RZA und Madlib, Trife halt dann doch nur die Myspace-Produzenten zur Seite gestellt. Wer das verdrängt, kann sich hier viel in Sachen Mikrofon-Präsenz abkucken. Hervorragender Rapper, mieses Budget – wie so oft in diesen Tagen.

Mit Produktionsproblemen rumschlagen musste sich Prodigy eher selten, was auch wieder auffällt, wenn man “Ultimate P”, eine monströse Ansammlung an B-Seiten, Raritäten und neuen Tracks, durchhört. Paranoid P kriecht über dunklen Straßenscheiss – das war (fast) immer so und das werde ich als altes Prodigy-Groupie wohl auch mit 50 noch gutieren.

Dass Fabolous auch Straße kann, dürfte seit “Breathe” bekannt sein. Freilich konnte Loso jene Qualität auf Albumlänge nie halten und auch “Loso’s Way” ist wieder zugepflastert mit unschönem Plastik-R&B-Schmonz und Ringtone-Synthies. Wer sich aber, wie zu Beginn und zu Ende des Albums demonstriert, so dermaßen den Arsch abrappen kann, hat mehr verdient als unter “NY-Mixtape-Rapper-gone-Pop-Part-643” abgespeichert zu werden.

Twista und ich waren noch nie so ganz dicke Kumpels, was sich auch mit “Category F5” nicht signifikant ändert. Zungenknoten, Cheese und Pro-Tools. Meh.

In meiner unendlichen Deutschrap-Post-1998-Ignoranz hat sich mir das Phänomen K.I.Z. bisher weitgehend verschlosssen, was sich jetzt (zugebenermaßen primär auf Grund des hartnäckigen Insistierens eines Freundes) ändern sollte. Und auch wenn die Beats tatsächlich oft wie die Föten von Toomp und den Runners klingen und manche Hookline Assoziationen mit dem Samstagabendprogramm des ZDF verursacht: “Sexismus gegen Rechts” ist Standup-Comedy der ganz hohen Schule, nix Mario Barth. Und obwohl man hier im Sekundentakt Rewind-Kandidaten findet: die goldene Punchline teilt sich Nico mit Jiggamayne, wenn er diesen auf “Ohrfeige” die Antwort darauf geben lässt, wie Frau mit den Müllsäcken umzugehen hat. LOLlercoaster-Ride, das hier. Ach und wie virtuos “Ringelpiez mit Anscheißen” gängige R&B-Klischees dekonstruiert, sollte eigentlich mal jemand in Essayform analysieren.

Sauer aufstoßen tut mir dann jedoch das White Trash-Kollektiv La Coka Nostra. Belanglose Thuggetry, gähnend langweilige Stoupe meets Necro-Opulanz und eine Fanbasis, die sich bei Nascar-Rennen wohler fühlt als auf einem Basketball-Court. Ach ja, das Album heißt “A Brand You Can Trust”. Ich tue es nicht.

Und nochmal White Trash, allerdings mit Seitenscheitel und kariertem Hemd. Cage therapiert sich auf “Depart From Me” weiter munter selbst, nur dass er dieses Mal den Fehler gemacht hat, nicht El-P und Blockhead zu seinen Go-To-Guys zu machen, sondern eine Nullnummer namens F. Sean. Und die My Chemical Romance-Gräueltaten zitierenden Refrains sind auch richtig ungeil.

Erfreulicheres gibt es von DJ Spinna zu berichten. Jener hat mit “Sonic Smash” tatsächlich wieder ein reines Hip Hop Album produziert, das vielleicht nicht durchgehend Spinnas stärksten Arbeiten zuzurechnen ist, aber dennoch überzeugt und nebenbei beweist, dass man dem ach so toten Untergrund einfach nur gute Beats vorsetzen muss.

Ein ähnliches Konzept verfolgt DJ JS-1, der auf “Ground Original Volume 2 – No Sell Out” ein Producer-Showcase vorlegt für dessen Cast Js-1 vor 10 Jahren noch das Doppelte bezahlt hätte. Gerade aber alte Recken wie AG, Edo G. oder Pharoahe Monch trotz des geschwundenen öffentlichen Interesses noch in guter Form anzutreffen, kann einem schon ein anerkennendes Nicken abringen.

Mindestens 5 Jahre zu spät kommt “Fish Outta Water”, das Solodebüt des Jurassic 5-Basses Chali 2na. J5-Hardliner dürften dennoch Spaß haben an den 15 Tracks, anderen dürfte das Organ des Thunfischs irgendwann zu viel werden.

Noch so eine Stimme die man aus Tausenden noch heraushört besitzt auch Dudley Perkins, der auf “Holy Smokes” wieder den schrägsten Crooner seit …ja,äääh…. eigentlich überhaupt gibt. Schon charmant das Ganze, auch wenn die Paarung Dudley + Otis das interne Duell gegen Dudley + Georgia deutlich für sich entscheidet.

Wegen Befangenheit etwas ausgeklammert wird Obba Supas Album “To:am / free:am”. Nur soviel: wenn irgendjemand Gordon und die Jungens überredet die Instrumentals klarzumachen, hätte ich noch mehr Spaß an dem Release.

Womit wir beim Thema Instrumental Hip Hop angekommen wären. Marley Marls rechte Hand und Real Live-Legende K-Def legt in der “Beats from the 90s” – Reihe “Volume 2” nach und wie findet man das? In the words of Uns Jogi: “Subbber”.

Und nochmal Beats Galore: Ras-G köchelt eine “Beat Soup”, die die typische Brainfeeder-Wonkiness zitiert und allen Fly Lo-Sympathisanten die Freudentränen in die Augen drücken wird.

Apropos Brainfeeder: Nosaj Things Debüt steht im gutsortierten Fachhandel zum Kauf bereit und wenn sich noch jemand erbarmt, das auch auf Vinyl zu veröffentlichen, wird der auf “Drift” zelebrierte schwebende, manchmal beinahe Ambient-artige Glitch-Hop bald auch in Casa Aigner ein Zuhause finden. (Kurz vor Veröffentlichung reingeflattert: Vinyl kommt! Yessssss).

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Und sonst so:

Wie so oft dieser Tage ist der Übergang zu “Und sonst so” ein fließender. Andres, den meisten hier wohl besser bekannt als DJ Dez (of Slum Village Fame), hat ein kurzes Album für Moodymanns Mahagoni-Label gemacht, welches mit “II” gleich mal falsch nummeriert wurde. Egal, der Inhalt ist gut. Stoische Dilla’ismen regieren hier, aber auch die housige Funkiness des Labelbosses schlägt immer wieder durch. Erfrischend und sehr kurzweilig.

Dass Karizma in diesen wilden Zeiten des UK-Genre-Clusterfucks seinen dritten Frühling erlebt, ist schön zu sehen. Sein vor gut zwei Jahren veröffentlichtes Album “A Mind of its Own” wurde diese Tage neu aufgelegt und mit neuem Firlefanz angereichert. Neben der Übersingle “Necessary Maddness/Drumz Nightmare” bestechen vor allem die Post-Dilla-Hip Hop Beats wie “This Soul Of Mine” oder “Time”, aber auch die eleganten House-Schieber können überzeugen. Schade nur, dass die Vinyl-Version um einige dieser Highlights beschnitten wurde.

Äußerst produktiv bleibt Clark, der mit “Totem’s Flare” mal wieder ein äußerst sperriges Album vorlegt, das sich bei Noisecore genau so bedient wie bei Electro der alten Schule oder den autistischen Frickeleien von Autechre. Anstrengend aber gut.

Ähnlich subversiv programmiert ja bekanntermaßen auch Milanese, der seine Subbässe auf “Lockout” zum Teil selbst neu frisiert aber unter anderem auch einen der Männer der Stunde, Untold, Hand anlegen lässt. Futuristischer Breakcoredubstepbootybasswahnsinn, der je nach Laune entweder extrem ennervierend sein kann oder aber Glücksgefühle freisetzt.

Und nochmal Planet Mu. Legion of Twos “Riffs” ist Industrial-Dubstep-not-Dubstep der spleenigeren Sorte. Ein verkopftes Kettensägenmassaker, dem man sich eher etappenweise nähern sollte.

Etwas leichter verdaulich, wenngleich ebenso besser in EP-Portionierungen, ist Silkies Debütalbum für Deep Medi Musik. “City Limits Vol.1” erscheint in diesen Zeiten, in denen sich Dubstep im Minutentakt auf’s Neue ausdifferenziert beinahe schon konservativ in seiner ‘Tempa anno 2006’-Ästhetik. Ach und was eh schon jeder wusste: “Purple Love” ist und bleibt ein Monstrum!

Weiter mit Ed Banger. Dort hat Krazy Baldhead mit “The B-Suite” einen gelungenen Full-Length-Einstand gefeiert. Dass das Album bisher recht wenig Aufmerksamkeit erregt hat, mag zum einen an der pragmatischen Track-Titel-Wahl liegen, es könnte aber auch sein, dass die doch recht IDM- und Glitch-beeinflusste Herangehensweise des Glatzkopfs den ein oder anderen Vollgasabsturzraverocker etwas verschreckt hat.

Jene Fraktion dürfte sich bei Adam Freelands “Cope” besser aufgehoben fühlen. Stadionrock mit übersteuerten Don’t-call-me-New-Rave-Beats – hatten wir schon oft genug und meist auch besser.

Noch härter auf die Zwölf kloppt Fukkk Offf auf Love Me, Hate Me, Kiss Me, Kill Me, einer Art “Oi Oi Oi” Light. Hat mich bei den Testläufen zuhause etwas überfordert, aber sind schon ein paar feiste Basslines mit bei.

Diffiziler geht der Gender-Bender Terre Thaemlitz aka DJ Sprinkles auf Midtown 120 Blues vor, einem Album, das mich schon seit Monaten prächtig unterhält und unerklärlicherweise hier noch nie Erwähnung gefunden hat. Wer Nachhilfe braucht in Sachen klassischem, subtil groovendem Deep House amerikanischer Prägung ist hier goldrichtig aufgehoben, wenngleich man sich an die strengen Diskurse Thaemlitz sicher erst gewöhnen muss. Und die Maxi mit den beiden Motor City Drum Ensemble Remixes ist der Wahnsinn.

Weiter mit Bruno Pronsato, der nicht erst mit seinem letztjährigen Album “Why Can’t We Be Like Us” in Villalobos Fußstapfen getreten ist. Auch sein neuestes Machwerk, der mit 39 Minuten als ausgewachsenes Album durchgehende Track “The Make Up The Break Up” ist wieder spleeniger, unvorhersehbarer Micro-House, der sich alle Zeit der Welt nimmt Themen in aller Ruhe aufzubauen und immer weiter zu variieren. Großes Kopfhörer-Futter, nicht nur für Afterhour-Druffis.

Wer das mochte, darf sich auch an Holger Zilskes “Holz” wagen. Fragile House-Musik, die bisweilen gar an Maestro Isolee erinnert.

Außerhalb der Berghain-Wände nicht so ganz viel Sinn macht Luke Slaters Ostgut Ton Debüt als Planetary Assault Systems. “Temporary Suspension” ist Damfhammer-Warehouse-Techno der alten Schule, gespickt mit fiesen Breakbeats in einer paranoiden Weltuntergangs-Ästhetik.

Leichter zu verdauen ist “Untitled Concept”, die Langspielrille des Minimal House-Duos Gimikk. Bißchen zu zahnlos und selbstgefällig um wirklich zu überzeugen.

Der Einförmigkeit besser entkommt das Urgestein DJ T. mit seiner “The Inner-Jukebox”. Kein essentielles House-Album, aber ein solides.

So, nächster Leckerbissen in da Hizzouse. Basic Channel-Denkmal Moritz von Oswald schart mit Max Loderbauer und Vladislav Delay gleich noch zwei Instutionen um sich und gemeinsam schließt man sich zum Moritz Von Oswald Trio zusammen. Das Ergebnis: ein Album namens “Vertical Ascent”, das mühelos zwischen Jazz-Improvisation, klassischer Komposition, Ambient, Detroit- & Dub-Techno und Krautrock changiert. Ja, man kann auch im Bereich elektronischer Tanzmusik in Würde altern.

Dass man Jazz und Computer auch weniger avantgardistisch verquicken kann, beweist Soulphiction wiedermal auf “Do you overstand?”, einem weiteren Album, das ich hier bisher vergessen hatte zu erwähnen. Noch songorientierter als zuvor produziert Jackmate hier an der Schnittstelle zwischen abstraktem Detroit-Future-Blues Marke Theo Parrish und früher Ninja Tune’scher Lounge-Schluffigkeit. Schönes Album, das jedoch nicht ganz an den Vorgänger “State of Euphoria” heranreicht.

Und gleich nochmal Fusion. Miss Fitz veröffentlicht unter ihrem bürgerlichen Namen Maayan Nidam ein Album, das Bossanova und Rhumba mit kontemporärem Minimal House zu verheiraten versucht. Manchmal weckt “Night Long” ungute Salsa-Bar-Assoziationen, manchmal ist das aber auch einfach angenehm entspannt.

Das unfeine Label ‘World Music’ will ich versuchen auch dem Afro Latin Vintage Orchestra nicht aufzukleben. Versuchen wir’s also mit ‘Throwback Funk mit lateinamerikanischem Einfluss und der Energie von Afro-Beat’. Das soll als Kompliment für “Definitely Roots” durchgehen, versteht sich. Der notorische Nörgler in mir stört sich aber etwas am Vocal-Einsatz.

Wer das mochte wird Will Holland eh schon auf dem Zettel haben; der Vollständigkeit halber sei aber dennoch erwähnt, dass auch auf Quantic And His Combo Bárbaro mit “Tradition In Transition” konsequent weiter nach dem perfekten Bläsersatz gesucht wird. Mir manchmal etwas zu Buena Vista Social Club-ig.

Weniger ethno ist Soulives “Up Here”, eine Platte die eigentlich so klingt wie Soulive immer klingen: wie eine Jam-Session der Roots mit den Meters.

Wir bleiben retro, arbeiten uns aber einige Jahre nach vorne, in den Zeitraum 1975-1984 um genau zu sein. Etwa diese Zeitspanne deckt die “Horse Meat Disco” auf ihrem Vinyl-Sampler zur parallel erscheinenden Mix-CD auf Strut ab. Zu hören gibt es Disco Disco and more fucking Disco – selbstverständlich in uneditierter Originalform und mit einer Extraportion Käse und Funk. Super Sache und ein richtiges Schnäppchen.

Schon einige Monate alt, aber angesichts miserabler Distribution nie so richtig in unseren Gefilden angekommen: Jaz’ mit seiner Disco-Reminiszenz “I Played Sports”. Hier wird sehr gekonnt alles durchdekliniert was in den letzten 30 Jahren so unter dem ‘Disco’-Dach versammelt wurde. Salsoul, Cosmic, Balearic, Italo, Downtempo, No Wave – alles drin, vieles gut.

Auf die gemütlicheren Aspekte dieses Kosmos’ konzentrieren sich Smith & Mudd auf “Le Suivant”, einer Kaminfeuer-Interpretation von Disco. Gebrauchsanweisung: Rotwein raus und zwei Wochen nicht rasieren.

Und wo wir uns gerade in Downtempo-Gefilden befinden: Moby gönnt sich mit “Wait for me” wieder eine Entschleunigungskur nach dem angeravten Vorgänger. Ordentlich. Nicht mehr, nicht weniger.

Und wer steht sowohl bei Moby als auch bei Danger Mouse auf der Matte? David Lynch, korrekt. Dritter im Bunde: Sparklehorse. Das Elefantentreffen nennt sich “Dark Night Of The Soul” und wurde Opfer von Industry Rule #4080, kann aber mittlerweile auf Vinyl gekauft werden. Gefeatured wird hier so ziemlich alles, besonders schön ist aber der Opener mit den Flaming Lips.

Unterdessen reißen Portugal The Man weiterhin routiniert ihr hippieskes Retro-Rock-Programm runter. Das klingt despektierlich, ist aber a) die Wahrheit und b) auch gut so. Sind nämlich wieder viele Hits druff auf “The Satanic Satanist”.

Ebenfalls neues Material gibt es aus dem Hause The Fiery Furnaces zu verkünden. “I’m going away” ist für deren Verhältnisse fast schon unheimlich geradliniger Glam Pop. Charmant, charmant.

Noch wesentlich bunter wird es bei “Manners”, dem großen Durchbruch von Passion Pit. Aufgekratzter, äußerst tanzbarer Hippie Pop mit Synth-Affinität. MGMT waren trotzdem geiler letztes Jahr.

Und im gleichen Ton schließen wir auch für diesen Monat. Discovery bedienen sich auf ihrer “LP” bei Vampire Weekend, den Crystal Castles, T-Pain, Rephlex’scher Bleeptronica, den Jackson 5 und David Bowie und herauskommt ein manchmal etwas zu bemüht wirkender Hipster-Cocktail, den man sich jedoch locker ohne Brechreiz hinter die Binde kippen kann.

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Playlist:

1) Floating Points – K&G Beat kaufen
2) Joy Orbison – Hyph Mngo
3) Beautiful Swimmers – Swimmers Groove kaufen
4) Pangaea – Memories kaufen
5) Motor City Drum Ensemble – Raw Cuts 5 kaufen
6) Karizma – This Soul Of Mine (Pt. 1+2) kaufen
7) Raekwon – House of Flying Daggers
8) Zomby – Godzilla kaufen
9) Thomas Brinkmann – Isch (Soulphiction Remix) kaufen
10) Mount Kimbie – Serged kaufen
11) Tuccillo – Panorama kaufen
12) Neil Landstrumm – The Coconut Kestrel kaufen
13) Wolf & Lamb – If U Had (Shaun Reeves edit) kaufen
14) Mark Pritchard & Om’Mas Keith – Wind it Up kaufen
15) Danger Mouse & Sparklehorse – Revenge kaufen
16) DJ Sprinkles – Grand Central Pt.1 (MCDE Bassline Dub) kaufen
17) Animal Collective – Summertime Clothes (Dam-Funk Remix) kaufen
18) Nosaj Thing – Coat of Arms kaufen
19) &Me – F.I.R. kaufen
20) Naomi Shelton – By your side kaufen
21) Shit Robot – Simple Things (Todd Terje Remix) kaufen
22) 1000 Names – He’s just who kaufen
23) Rondenion – Wave Amplitude kaufen
24) Ramadanman & Appleblim – Justify kaufen
25) The Clonious – Fogged Spacesuit kaufen

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Florian Aigner

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JUNI

MAI

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